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·16. September 2026

Gladbach plant mit Hashioka – Konoplia braucht noch Zeit

Artikelbild:Gladbach plant mit Hashioka – Konoplia braucht noch Zeit

Borussia Mönchengladbach bekommt vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 personelle Entlastung auf der chronisch klammen rechten Abwehrseite: Daiki Hashioka und Yukhym Konoplia sind laut kicker ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Beide stecken nach ihren Verletzungspausen noch in der Teilintegration. Für Konoplia, der seit Ende Juli ausfällt, kommt das Mainz-Spiel zu früh, während bei Hashioka wegen der kürzeren Pause zumindest ein Kaderplatz am Samstag denkbar erscheint.


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Die Ausfälle auf der rechten Abwehrseite

Konoplia war ablösefrei von Schachtar Donezk gekommen und als Verstärkung für die Außenverteidigerposition vorgesehen, fiel aber schon in der Vorbereitung mit einer Knieverletzung aus. Als Ersatzlösung lieh Gladbach daraufhin Hashioka von Slavia Prag aus – der Japaner zog sich jedoch am ersten Bundesliga-Spieltag beim 0:3 in Leipzig nach einem Zusammenprall mit Antonio Nusa eine Verletzung im Nackenbereich zu.

So rückte Joe Scally wieder stärker in den Fokus. Der US-Amerikaner galt im Sommer zunächst als möglicher Verkaufskandidat, doch diese Perspektive hat sich inzwischen verändert. Sportdirektor Rouven Schröder stellte zuletzt klar, dass Scally wohl in Gladbach bleiben wird – für den Klub angesichts der personellen Engpässe auf der rechten Seite eine wichtige Entwicklung.

Die personelle Lage bei Gladbach bleibt damit angespannt – die rechte Abwehrseite zählt weiterhin zu den Positionen, auf denen sich die Borussia Stabilität und Konkurrenz erhofft.

Die Einschätzung des Sportchefs

Besonders an Konoplias Rückkehr knüpft der Verein laut kicker große Hoffnungen. Sportchef Rouven Schröder hatte den Ukrainer bei dessen Verpflichtung als physisch starken, spiel- und einsatzfreudigen Außenverteidiger beschrieben und dabei auf dessen Erfahrung als Stammspieler beim ukrainischen Meister sowie auf regelmäßige Länderspiel- und Champions-League-Einsätze verwiesen.

Für Gladbach wäre seine Rückkehr entsprechend wichtig, zumal Konoplia bislang noch keine Gelegenheit hatte, sich in einem Pflichtspiel für seinen neuen Klub zu zeigen.

Bedeutung für Gladbachs Defensive

Der interimistisch eingesetzte Jan-Moritz Lichte kann beide Rechtsverteidiger während der Länderspielpause weiter aufbauen. Vor allem für Konoplia dürfte die zusätzliche Zeit wichtig sein. Bei Hashioka könnte die Rückkehr dagegen etwas schneller gehen – ob es bereits gegen Mainz für einen Kaderplatz reicht, bleibt abzuwarten.

Das große Ziel dürfte deshalb das Derby beim 1. FC Köln am 11. Oktober sein. Bis dahin soll sich zeigen, wie schnell beide wieder vollständig belastbar werden und welche Optionen Lichte beziehungsweise der künftige Cheftrainer auf der rechten Seite tatsächlich zur Verfügung stehen.

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