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·30. Juli 2026

Gladbach: Schröders XXL-Transferoffensive

Artikelbild:Gladbach: Schröders XXL-Transferoffensive

Gladbach eröffnet unter Schröder den Transferreigen

Borussia Mönchengladbach befindet sich unter Sportchef Rouven Schröder in diesem Sommer auf einer echten XXL-Shoppingtour. Insgesamt hat Borussia bereits zehn Neuzugänge verpflichtet und dafür rund 12,85 Millionen Euro investiert.

Die bisherigen Transfers im Überblick:


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  • David Herold (Karlsruher SC) – 3,50 Mio. €
  • Isac Lidberg (SV Darmstadt 98) – 3,50 Mio. €
  • Jan Leszczyński (Legia Warschau) – 3,00 Mio. €
  • Hugo Bolin (Malmö FF) – 2,00 Mio. €
  • Zento Uno (Shimizu S-Pulse) – 500.000 €
  • Samin Mujević (Malmö FF U19) – 350.000 €
  • Daiki Hashioka (Slavia Prag) – Leihe mit Kaufoption
  • Daniel Batz (1. FSV Mainz 05) – ablösefrei
  • Enzo Leopold (Hannover 96) – ablösefrei
  • Yukhym Konoplya (Shakhtar Donezk) – ablösefrei

Rechnet man Hugo Bolin mit ein, hat Borussia Mönchengladbach in diesem Sommer insgesamt 12,85 Millionen Euro in zehn Spieler investiert.

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  • 1A - Absolute Spitzenklasse
  • Gute Transfers im Rahmen unserer Möglichkeiten
  • Überwiegend Mittelmaß und unterer Bundesligadurchschnitt
  • Keine Qualität - Die Transferpolitik ist der sichere Abstieg

Einer der größten Umbrüche der Vereinsgeschichte

Einen derart großen Kaderumbruch hat es bei Borussia Mönchengladbach in den vergangenen Jahren nur selten gegeben. Die aktuelle Transferphase erinnert viele Fans an die Zeit, als Borussia unter dem Namen „Kaufhaus des Westens“ bekannt war. Die wohl größte Shoppingtour der Vereinsgeschichte fand in der Saison 2004/05 statt. Damals wechselten sich mit Holger Fach, Horst Köppel, Dick Advocaat und erneut Horst Köppel gleich mehrere Cheftrainer ab.

Doch nicht nur auf der Trainerbank gab es zahlreiche Veränderungen auch der Kader wurde massiv umgebaut. Insgesamt verpflichtete Borussia Mönchengladbach in dieser Saison für rund 3,83 Millionen Euro sage und schreibe 15 neue Spieler. Zu den prominentesten Namen gehörten unter anderem Giovane Élber, Wesley Sonck, Oliver Neuville, Christian Ziege, Kasey Keller, Craig Moore, Jörg Böhme, Bernd Thijs und Marek Heinz.

Trotz der zahlreichen Verpflichtungen reichte es am Saisonende lediglich zu Platz 15 und damit knapp zum Klassenerhalt. In dieser Spielzeit rückte auch der heutige Cheftrainer Eugen Polanski aus der U23 in den Profikader auf. In den folgenden Jahren setzte Borussia den personellen Umbruch fort, ehe 2007 der bislang letzte Bundesliga-Abstieg folgte.

Artikelbild:Gladbach: Schröders XXL-Transferoffensive

Gladbach und das Kaufhaus des Westens – Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Schröders Strategie unterscheidet sich

Auch unter Rouven Schröder erlebt Borussia derzeit einen tiefgreifenden Umbruch. Sollten Leistungsträger wie Franck Honorat, Nico Elvedi oder Moritz Nicolas den Verein noch verlassen, dürfte die Transferphase noch nicht abgeschlossen sein. Viele Gladbach-Fans stellen sich derzeit vor allem die Frage nach der Qualität der bisherigen Neuzugänge. Im Vergleich zur Einkaufspolitik Mitte der 2000er-Jahre fällt jedoch ein wesentlicher Unterschied auf. Während damals teilweise Spieler verpflichtet wurden, die sich bereits im Herbst ihrer Karriere befanden, setzt Schröder überwiegend auf junge und entwicklungsfähige Profis mit Wiederverkaufspotenzial.

Ob sich diese Strategie sportlich auszahlt, werden die kommenden Monate zeigen.

Wie beurteilt ihr die bisherige Transferphase von Borussia Mönchengladbach? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / DeFodi Images

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