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·10. Mai 2026
Gladbach sitzt auf 20-Millionen-Transfers fest

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·10. Mai 2026

Borussia Mönchengladbach steht im kommenden Sommer vor einer schwierigen Situation im Angriff. Die Leihe von Tomas Cvancara zu Celtic FC ist endgültig gescheitert. Der 25-Jährige kommt in Schottland lediglich auf 13 Einsätze sowie zwei Tore und konnte sich beim schottischen Topklub nie wirklich durchsetzen. Nun wird der Mittelstürmer auch noch den Saisonendspurt aufgrund einer Adduktorenverletzung verpassen und muss operiert werden. Nach der Operation wird Cvancara voraussichtlich zwei bis drei Monate ausfallen.
Für Borussia Mönchengladbach entwickelt sich die Situation zunehmend zu einem Problem. Der ehemalige 10,5-Millionen-Euro-Transfer besitzt inzwischen nur noch einen Marktwert von rund 2,5 Millionen Euro. Tendenz weiter fallend. Celtic Glasgow wird aller Voraussicht nach weder Interesse an einer festen Verpflichtung noch an der Aktivierung der Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro haben.
Bereits zuvor scheiterte eine Leihe zu Antalyaspor. Nach den misslungenen Stationen in der Türkei und Schottland dürfte es für Rouven Schröder extrem schwer werden, im Sommer erneut einen Abnehmer für den verletzten Angreifer zu finden.
Damit bleiben Borussia Mönchengladbach im Grunde nur zwei Optionen: Entweder Cvancara erhält trotz seiner enttäuschenden Entwicklung erneut einen Kaderplatz oder Gladbach strebt eine Vertragsauflösung an und schreibt das einstige Millionen-Invest komplett ab. Der tschechische Nationalspieler entwickelt sich damit immer mehr zu einem der größten Transferflops der Vereinsgeschichte.
Eine ähnliche Entwicklung droht inzwischen auch bei Shuto Machino. Für den japanischen Nationalspieler legte Gladbach im vergangenen Sommer ebenfalls rund acht Millionen Euro auf den Tisch. Bei der jüngsten 1:3-Niederlage gegen den FC Augsburg erhielt Machino erneut eine Chance in der Startelf, konnte diese allerdings überhaupt nicht nutzen.
Der Offensivspieler wirkte über weite Strecken wie ein Fremdkörper innerhalb der Mannschaft. Damit wächst die Sorge, dass Borussia Mönchengladbach in der kommenden Saison mit Cvancara und Machino gleich zwei hochbezahlte Offensivspieler im Kader haben könnte, die weniger aufgrund ihrer sportlichen Leistungen, sondern vielmehr wegen ihrer hohen Ablösesummen und Gehälter weiterhin zum Aufgebot gehören.
Für Rouven Schröder wird die Situation im Sturm damit zu einer der größten Baustellen des Sommers. Neben möglichen Neuverpflichtungen muss Borussia auch Lösungen für mehrere Problemfälle finden. Gerade bei Cvancara und Machino wird entscheidend sein, ob ein neuer Trainer den Spielern nochmal neues Vertrauen schenken kann oder Gladbach versucht, die beiden Offensivspieler möglichst schnell von der Gehaltsliste zu bekommen.
Wie beurteilt ihr die Situation rund um Tomas Cvancara und Shuto Machino? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / News Licensing







































