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·6. März 2026

Gladbach verliert 4:1 in München – Mohyas Debüttor als Höhepunkt

Artikelbild:Gladbach verliert 4:1 in München – Mohyas Debüttor als Höhepunkt

Gladbach bleibt ohne Chance in München

Einst war Gladbach der Angstgegner der Bayern. Tabellarisch war der Rekordmeister aus München enteilt, doch regelmäßig konnte man die Bayern ärgern. In der aktuellen Situation wäre es mal wieder Zeit für die wichtigen Bonuspunkte in München. Doch man wurde wieder mal enttäuscht, blutleeres und uninspiriertes Auftreten und kontroverse Personalentscheidungen lassen das erwartbare 4:1 schmerzhafter wirken. Die Bayern sind nicht nur enteilt, Gladbach ist auch in der Entwicklung stagniert.

Polanski ohne Ideen ?

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Eibner-Pressefoto / Thomas Haesler EP_THR – Imago


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Wael Mohya startet trotz Lobs und trotz guter Leistungen nicht. Dass dafür der in Gladbach verbrannte Kevin Stöger in der Startelf steht, ist eine unerklärliche Änderung, die die meisten Borussen verärgert. Dass Bolin wieder seine Chance bekommt, wird die meisten gefreut haben, jedoch blieb er unauffällig, was die Nichtberücksichtigung von Mohya nach der starken Leistung gegen Union auch weniger begründet.

Bayern dominiert in B-Besetzung

Zu Beginn startet Gladbach gut ins Spiel und zeigt den erfolgreichen Ansatz, den auch die Augsburger in München zeigten: tief stehen und auf Konter setzen. Bolin und Honorat sollten hinter Tabakovic die Tiefe belaufen. Damit kann man sich zwar ein paar Abschlüsse erarbeiten, jedoch ist alles nicht zwingend genug. Dass man die Offensivschwäche der letzten Wochen nicht unbedingt gegen die Bayern ändert, ist natürlich auch klar. Das 1:0 ist dann auch überragend herausgespielt obwohl Reitz und Stöger als Doppel 6 offensichtlich nicht funktionieren.

Ärgerlich ist außerdem, dass man fahrlässige und vermeidbare Fehler macht. Bayern kann beim 2:0 den Ball quer durch Gladbachs 16er spielen und verteidigt zu zweit vier Spieler. Viele Angriffe ersticken im Keim, nur wegen unsauberen Pässen. Am schlimmsten ist jedoch, dass der Einsatz wieder nicht ausreicht. Man gibt sich mit der Niederlage zufrieden und legt sich wie ein lebloses Tier hin und hofft, von den ach so großen Bayern nicht beachtet zu werden. Stöger, Scally und Sander zeigen allesamt Nichtleistungen und dass der Trainer diese offensichtlichen Fehlerquellen nicht zu sehen scheint, macht große Sorgen. Dass zur Halbzeit dann nicht reagiert wird ist schlichtweg fahrlässig. Das Mohya dann erst in der 84. Minute kommt spricht Bände.

Bayern Bonus entscheidet das Spiel, täuscht jedoch nicht über die Probleme hinweg

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Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

In der 55. Minute kommt dann der Aufreger des Spiels: Rocco Reitz fliegt nach einem Zweikampf im 16er mit glatt Rot vom Platz. Nicht nur, dass Gladbach die restlichen 35 Minuten in Unterzahl bestreiten muss, kriegt man einen 11 Meter gegen sich, obwohl Jackson noch zum Abschluss kam und sich die Kommentatoren ebenfalls sicher waren, dass das überhart war. Dass „von der Verhinderung einer klaren Torchance“ geredet wird obwohl Jackson zum Abschluss kommt und man darüber diskutieren kann ob es überhaupt ein Foul war ist natürlich bitter. Zu alle dem kommt noch hinzu, dass Reitz somit im so wichtigen Spiel gegen St. Pauli sicher fehlt. Der Bayern-Bonus killt damit das Spiel vollständig.

Die Münchener rotieren dann noch weiter und fahren 1–2 Gänge zurück und legen dann trotzdem das 4:0 noch nach. Klar, dass die Probleme dann leicht auf diese rote Karte geschoben werden können. Jedoch war das Auftreten schlichtweg zu wenig. Zur Halbzeit war das Spiel nahezu gelaufen und das kann nicht der Anspruch an ein solches Spiel sein. Polanski bekommt gegen St. Pauli wahrscheinlich sein Endspiel. Man muss dort mehr zeigen. Ein solches Spiel darf man da nicht zu schwer nehmen, jedoch ist es insgesamt alarmierend.

Wael Mohya muss starten!

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IMAGO / STEINSIEK.CH

Wael Mohya setzt mit seinem Bundesligadebüttor noch den Schlusspunkt und zeigt nochmal, weshalb er zwingend gegen St. Pauli starten muss. Er ist das Symbol der Hoffnung für Gladbach und die Fans. Mohya ist anders als alle anderen Offensivspieler nicht außer Form. Polanski verbaut sich seine Beliebtheit, ihn nicht aufzustellen. Ein solches Talent hat der Borussia-Park in diesem Jahrtausend noch nicht gesehen, also warum gegen Talent verwehren ?

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🖊 Autor: Mika Heerink 

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