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·21. Mai 2026

Gladbach vor richtungsweisender Saison 2026/202

Artikelbild:Gladbach vor richtungsweisender Saison 2026/202

Gladbachs Ziele für die neue Saison

Borussia Mönchengladbach wird aller Voraussicht nach mit Eugen Polanski als Cheftrainer in die kommende Saison gehen. Eine Frage, die Rouven Schröder und auch Polanski früher oder später beantworten müssen, ist die nach den Saisonzielen. Was kann Borussia Mönchengladbach in der Saison 2026/2027 überhaupt erreichen? Ein einfaches „Wir wollen nicht absteigen“ darf nicht der Anspruch des Vereins sein und würde wohl auch bei vielen Fans auf Unverständnis stoßen. Die sportlich Verantwortlichen müssen ambitionierte, aber realistische Ziele formulieren.

Diese Ziele muss Gladbach 2026/2027 erreichen

  • Platz 8–10: Vereine wie SV Elversberg, FC Schalke 04, VfL Wolfsburg oder SC Paderborn 07, 1. FSV Mainz 05, FC Augsburg, SV Werder Bremen, Hamburger SV, 1. FC Union Berlin und 1. FC Köln sollten hinter den Fohlen landen
  • Jens Castrop, Hugo Bolin und Wael Mohya müssen als Rohdiamanten weiterentwickelt werden
  • Die Lethargie und enormen Leistungsschwankungen müssen abgelegt werden
  • Eine klare offensive Spielidee im 4-2-3-1 oder 4-3-3 mit Castrop, Mohya und Bolin als Stammspieler
  • Werte schaffen durch Entwicklung, Transfers und die eigene Jugend

Es geht darum, den Verein nachhaltig wieder in die obere Tabellenhälfte zu führen. Dafür muss Borussia Mönchengladbach auf allen Ebenen deutlich besser arbeiten als in den vergangenen Jahren. Vor allem muss die Transferpolitik stimmen. Mit der Verpflichtung von Hugo Bolin hat Rouven Schröder bereits gezeigt, dass er ein Auge für internationale Talente besitzt, die den Verein sportlich und perspektivisch auch finanziell wieder voranbringen können.


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Bolin und Mohya Gladbach-Zukunft- Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Keine teuren Transfer-Fehler mehr

Gerade im hochpreisigen Segment darf sich Borussia keine Fehlgriffe mehr erlauben. Mit Nathan Ngoumou, Jonas Omlin, Tomas Cvancara und Shuto Machino hat der Verein in den vergangenen Jahren knapp 40 Millionen Euro investiert, ohne einen wirklichen Mehrwert zu schaffen. Auch teure Vertragsverlängerungen wie im Fall von Florian Neuhaus, die Borussia wohl rund 16 Millionen Euro kosten wird, dürfen sich nicht wiederholen.

Das Kernziel von Rouven Schröder muss daher sein, den Kader weiter zu verschlanken und gleichzeitig die Qualität in der Spitze anzuheben. Dafür müssten folgende Spieler den Verein verlassen, da sie sportlich keine Perspektive mehr besitzen:

  • Jonas Omlin
  • Jan Olschowsky (nach dem Batz-Transfer)
  • Florian Neuhaus
  • Tomas Cvancara
  • Noah Pesch
  • Grant-Leon Ranos
  • Shio Fukuda
  • Shuto Machino (gegebenenfalls zweite Chance)

Millionen aus Verkäufen richtig investieren

Zudem müssen die möglichen Millionen-Einnahmen aus Verkäufen von Franck Honorat, Joe Scally, Nico Elvedi, Fabio Chiarodia und Winsley Boteli sinnvoll reinvestiert werden. Genau diese Entscheidungen könnten darüber entscheiden, ob Borussia Mönchengladbach mittelfristig wieder den Anschluss an die obere Tabellenhälfte schafft oder weiter im Bundesliga-Abstiegskampf feststeckt.

Welche Ziele sind eurer Meinung nach in der kommenden Saison realistisch? Schreibt es in die

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 IMAGO / DeFodi Images

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