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·24. Juni 2026

Gladbach: Warum man jetzt sogar den Neuhaus-Abnehmer bezahlen will

Artikelbild:Gladbach: Warum man jetzt sogar den Neuhaus-Abnehmer bezahlen will

Florian Neuhaus ist seit Längerem weit von seinem fußballerischen Zenit entfernt. Dementsprechend spielt er bei Gladbach keine Rolle mehr in der Kaderplanung. Jetzt entwickelt sich das Ganze so langsam in eine kuriose Richtung.

Der nächste Akt im Neuhaus-Niederrhein-Drama: Aufgrund des hohen jährlichen Gehalts von Florian Neuhaus erwägt Borussia Mönchengladbach jetzt sogar, einem potenziellen Anbieter etwas zu zahlen, wenn sich ein Klub bereit erklären sollte, Neuhaus zu verpflichten.


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Die Talfahrt in Gladbach

Aber der Reihe nach: Florian Neuhaus war eine ganze Zeit lang eine feste Größe im Fohlenstall. Nach seiner Leihe zur Fortuna Düsseldorf in der Saison 17/18 lief es richtig gut. In den folgenden vier Spielzeiten kam er immer auf mindestens 30 Pflichtspiele und konnte wichtige Scorerpunkte beisteuern.

In der Saison 20/21 spielte er unter Marco Rose sogar Champions League gegen Namen wie Inter Mailand, Real Madrid und Manchester City und hatte einen Marktwert von 35 Millionen Euro. Dieser liegt mittlerweile bei rund 2,5 Millionen.

Das hat sich in den letzten zwei Spielzeiten allerdings alles gewendet. Gladbach spielt gegen den Abstieg und das ohne Neuhaus. In der abgelaufenen Bundesligasaison spielte der 29-Jährige 17-mal und bereitete ein Tor vor. Die vorige Saison verlief ähnlich. Der "Don-Rollo-Skandal", den er sich letzten Sommer leistete, in dem er sein großzügiges Gehalt auf Mallorca prahlend ansprach, hat seiner Position keinesfalls geholfen.

Neuhaus verdient zu viel Geld

Damit traf er allerdings den Kern des Problems: Die jährlich vier Millionen Euro, die er verdient, sind für die Borussia zu teuer. Lange Zeit lieferte er super Leistungen, die die Summe rechtfertigten. Da das aber nicht mehr der Fall ist, würden Rouven Schröder und Co. den Topverdiener gerne von der Gehaltsliste streichen.

Dieser würde aber, verständlicherweise, ungerne auf diese Menge Geld verzichten und hat keinerlei Wechselwunsch. Erschwerend kommt dazu, dass momentan auch keine Interessenten für den Offensivmann vorhanden sind. Daher erwägen die Chefs der Borussia jetzt, einem aufnehmenden Klub einen "Verdienstausgleich", sprich die Differenz zwischen den vier Millionen und seinem neuen Gehalt, anzubieten.

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