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·24. September 2026
Gladbach: Wird Neuhaus zum Gewinner unter Blessin?

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·24. September 2026

Alexander Blessin wurde gestern als neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Viele Fans setzen große Erwartungen in den neuen Trainer. Der 53-Jährige wurde bei RB Leipzig ausgebildet und hat nach mehreren Stationen in Belgien und Italien über St. Pauli den Weg zu Borussia Mönchengladbach gefunden.
Was der Trainer bereits auf seiner ersten Pressekonferenz deutlich gemacht hat: Die Rückwärtsbewegung ist für alle Spieler ein „eisernes Gesetz“. Daher wird es spannend zu sehen sein, auf welche Spieler er gerade in seinen ersten Wochen setzt. Einer, der sich unter dem neuen Trainer wohl ebenfalls wieder vermehrt Einsatzzeiten erhofft, ist Florian Neuhaus.
Der 29-Jährige wechselte bereits 2017 zu den Fohlen, wurde jedoch zunächst für ein Jahr an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Durch den Abgang von Elvedi ist Neuhaus jetzt der dienstälteste Spieler im Kader. Für Gladbach kommt Neuhaus bisher auf 239 Spiele, 27 Tore und 30 Vorlagen. Im letzten Bundesligaspiel gegen Mainz 05 stand der offensive Mittelfeldspieler plötzlich in der Startelf und konnte sogar ein Tor erzielen.
Doch das System und die Spielanlage von Blessin werden Neuhaus sowohl läuferisch als auch im Zweikampf viel abverlangen, da sich die Intensität in allen Bereichen unter dem neuen Trainer steigern soll. Ob Neuhaus bereit ist, sich knapp ein Jahr vor seinem Vertragsende noch einmal darauf einzulassen, werden die nächsten Wochen zeigen.
Fakt ist, dass die Gladbacher gerade im zentralen Mittelfeld durch die langfristigen Ausfälle von Castrop und Leopold nicht nur ein personelles, sondern auch ein qualitatives Problem haben.

Neuhaus unter Blessin wieder gefragt? – Photo by Christof Koepsel/Getty Images
Zudem hat der japanische Neuzugang Zento Uno, auch aufgrund mehrerer Verletzungen, bisher keine große Rolle gespielt. Auch deshalb bekam Neuhaus gegen Mainz überhaupt seine Chance, weil schlichtweg die Alternativen fehlen. Was man bereits an den ersten Spieltagen erkennen konnte: Die Kombination aus Sander und Stöger konnte in vielen Bereichen wie Geschwindigkeit, Zweikampf und Aufbauspiel bislang nicht überzeugen und wirkte in dieser Konstellation teilweise nicht bundesligatauglich.
Daher spricht einiges für Spieler wie Mathieu Nguefack und auch Zento Uno. Nguefack hat sogar seine Länderspielreise abgesagt, um sich dem neuen Trainer zu empfehlen. Der 18-Jährige ist schnell, verfügt über eine hohe Dynamik und ein starkes Aufbauspiel.
Daher kann es gut sein, dass man zunächst auf die Kombination Sander und Nguefack setzt, bevor Castrop im Oktober/November zurückkehrt und die Karten anschließend neu gemischt werden.

Nguefack eine Startelfoption? –
IMAGO / MB Media Solutions
Gut möglich, dass man im Winter womöglich auch auf der Sechserposition noch einmal mit einem Transfer nachlegt und damit einen Vorgriff auf den Sommer macht, da dann die Verträge von Neuhaus und Stöger auslaufen. Doch bis zum Winter muss das klare Ziel sein, sich aus dem Abstiegskampf herauszuarbeiten.
Wie beurteilt ihr die Chancen von Florian Neuhaus unter dem neuen Trainer? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / HMB-Media























