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·4. März 2026
Gladbachs größtes Problem: Die Dauerverletzten

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Borussia Mönchengladbach hat in dieser Saison ein großes Problem – und das sind die vielen Dauerverletzten. Mit Robin Hack, Tim Kleindienst und Nathan Ngoumou fallen gleich drei Spieler nahezu die komplette Saison aus. Besonders bitter: Mit Hack und Kleindienst fehlen zwei der wichtigsten Leistungsträger aus der vergangenen Spielzeit. Zudem hat mit Alassane Plea ein weiterer Schlüsselspieler den Verein in Richtung PSV Eindhoven verlassen.
Durch die Ausfälle von Ngoumou, Hack und Kleindienst fehlen der Borussia insgesamt 44 Scorerpunkte aus der vergangenen Saison. Dass Borussia Mönchengladbach diese Qualität nicht einfach kompensieren kann, liegt auf der Hand. Trotzdem darf die Verletzungsmisere nicht die einzige Erklärung für die bisher schwache Saison sein.

Ngoumou 1 Jahr in Gladbach verletzt – Photo by Pau Barrena/Getty Images
Robin Hack war erst vor kurzem ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Viele Fans hofften, dass der 27-Jährige in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal eingreifen kann. Doch dann folgte die nächste Ernüchterung: Hack zog sich am vergangenen Freitag einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu. Je nach Schwere der Verletzung könnte das bereits das Saisonaus bedeuten.
Auch bei Tim Kleindienst gibt es derzeit keine positiven Signale. Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist weiterhin nicht absehbar. Damit muss man auch bei ihm damit rechnen, dass er in dieser Saison keine ernsthafte Option mehr wird.
Etwas positiver sieht es bei Nathan Ngoumou aus. Der Offensivspieler ist nach fast einem Jahr Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen. Wann er allerdings wieder eine echte Kaderoption sein kann, bleibt abzuwarten.
Hinzu kommen die ständigen Muskelprobleme von Sommer-Neuzugang Giovanni Reyna. Der US-Amerikaner, der im Sommer für rund vier Millionen Euro verpflichtet wurde, kommt bislang nur auf 13 Einsätze, davon lediglich vier in der Startelf. Mittlerweile muss man auch den 23-Jährigen fast schon auf die Liste der Dauerverletzten setzen.
Für einen Verein wie Borussia Mönchengladbach, der nicht einfach drei oder vier Leistungsträger ersetzen kann, ist diese Situation kaum zu kompensieren. Kein Wunder also, dass der Klub bereits im Februar Veränderungen in der medizinischen Abteilung vorgenommen hat. Klaus Schmitz hat die Leitung der medizinischen Abteilung übernommen.
Die große Frage bleibt:Wie stark hat die Verletzungsmisere Gladbachs Saison wirklich beeinflusst?
Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Imago / Fohlenfoto









































