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·18. Juni 2026
Glamouröser WM-Start: Wenn die Stars auch zu den Helden werden

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·18. Juni 2026

Diese WM, prophezeite Englands Trainer Thomas Tuchel, werde „von Momenten leben“. Von diesen besonderen Momenten der Superstars, für die das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zur Heldenbühne werden soll. Und gleich zum Auftakt bewahrheitete sich Tuchels These: Lionel Messi, Kylian Mbappé, Harry Kane und Co. lieferten. Die ganz Großen der Szene – mit Ausnahme von Cristiano Ronaldo – setzten erste Glanzlichter. Und mittendrin waren auch einige Profis des FC Bayern.
„Die großen Jungs haben jetzt übernommen und vieles von dem, was bisher geschah, fast wie Kinderfußball aussehen lassen“, schrieb die SZ noch vor dem Ende des ersten Gruppen-Spieltags mit einigem Pathos: „So spielen die Champions, die genau wissen, wann es wichtig wird.“
Dabei gab es wie immer vor Turnieren die Befürchtung, dass die Stars wegen der immer größer werdenden Belastung in ihren Klubs beim Saison-Höhepunkt nicht fit sein könnten. Von wegen! Der „ewige“ Messi(as) verzauberte die Fußball-Welt mit einem Dreierpack für Argentinien, Mbappé (für Frankreich), Erling Haaland (Norwegen) und Kane (England) trafen jeweils doppelt.
Die Topspieler bewiesen eindrucksvoll, dass individuelle Klasse am Ende häufig doch den Unterschied macht. „Das Wettschießen hat begonnen“, sagte Jürgen Klopp in seiner Rolle als MagentaTV-Experte begeistert.
Zu den Profis, die zum Start für reichlich WM-Glamour sorgten und die Fans verzückten, gehörte auch der deutsche Angreifer Kai Havertz mit zwei Toren beim 7:1 gegen Curacao. Aber auch die beiden Münchner Luis Díaz, der für Kolumbien traf und auflegte, und vor allem Michael Olise als kongenialer Mbappé-Partner und Vorlagengeber spielten sich schon einmal in den Mittelpunkt.
Der FC Bayern dürfte deshalb die WM mit einigem Stolz verfolgen. In Kane, Olise und Díaz wurden gleich drei Profis des Rekordmeisters am ersten Spieltag jeweils zum „Man of the Match“ durch den Weltverband FIFA gekürt. Mit nunmehr 83 Toren liegen die Münchner zudem in der WM-Bestenliste nach Klubs weiter vorne, nachdem Jamal Musiala, Kane (2) und Díaz bereits trafen.
Zweitbester Verein nach Toren in der langen WM-Historie ist Real Madrid: Von den Königlichen spielt zwar bei dieser WM keiner für Spanien, aber bislang verbesserten Mbappé, Jude Bellingham (England) und Vinicius Júnior (Brasilien) die Real-Bilanz auf 82.
Nur für einen Superstar lief es zunächst so gar nicht nach Wunsch: Ronaldo. Beim verpatzten Auftakt der Portugiesen gegen die DR Kongo (1:1) kam der 41-Jährige nur auf 25 Ballkontakte und war über weite Strecken abgemeldet.
Ex-Torjäger Thierry Henry warf „CR7“ gar blanken Egoismus vor. „Für alle Leute zu Hause, eine Sache ist ganz wichtig“, sagte der Franzose in seiner Rolle als TV-Experte bei Fox: „Die Mannschaft muss treffen, nicht Du musst treffen.“
Auch wenn die WM von den besonderen Momenten der Stars lebt.







































