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·15. September 2026
Glanzlos bei den Königlichen: Yan Diomande steht massiv in der Kritik

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·15. September 2026

Yan Diomande (19) stand gegen Rayo Vallecano erstmals in Real Madrids Anfangsformation. Der Auftritt sorgt in Spanien für Kritik.
Yan Diomande konnte nach seinem Megatransfer aus der Bundesliga nach Madrid noch nicht überzeugen. Die Marca stellt nach Diomandes erstem Startelfeinsatz die Frage, ob der Ivorer überhaupt ein Star sei, und verweist auf die Ablöse.
"Vom teuersten Spieler in der Geschichte von Real Madrid muss man mehr verlangen als zwei gute Tempovorstöße auf seiner Seite." Der Preis sei nicht seine Schuld, werde ihn aber noch lange begleiten, so die Sporttageszeitung mit Sitz in Madrid.
Auch bei Cadena SER fällt das Urteil nüchtern aus. "In den Momenten, in denen er gespielt hat, hat uns Diomande nicht beeindruckt", sagt Journalist Antonio Romero. Stammspieler auf der rechten Seite sei derzeit Arda Güler.
Diomandes Bilanz unter José Mourinho ist bisher überschaubar: In der laufenden Saison kommt der Rechtsaußen auf sechs Pflichtspiele für Real, 166 Minuten, kein Tor, keine Vorlage. Mehr als eine Nebenrolle war bislang nicht drin. Arda Güler hingegen überzeugt als Rechtsaußen (ein Tor, zwei Vorlagen in fünf Spielen).
Diomande kam am 6. August für 125 Millionen Euro von RB Leipzig an die Concha Espina Sein Vertrag bei den Königlichen läuft bis 2033. Nur ein Jahr zuvor hatte Leipzig für ihn 20 Millionen Euro an Leganés gezahlt.
Mourinho hatte die Erwartungen an den ivorischen Nationalspielern schon nach dem Champions-League-Auftakt gegen Inter Mailand gedämpft. Diomande sei am letzten Tag des Transferfensters und ohne Vorbereitung gekommen, das müsse "Schritt für Schritt" geschehen. Gegen Rayo durfte der 19-Jährige dann bis zur 82. Minute ran, Real gewann 4:1, Diomande blieb blass.
Nach fünf Spieltagen steht Real mit zwölf Punkten auf Platz zwei der Liga. Weiter geht es für die Blancos am Dienstag (21:30 Uhr) in La Liga bei Elche. Ob auf der rechten Offensivseite dann Arda Güler oder Yan Diomande zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten.







































