Nur die Raute
·12. März 2026
Glatzel-Gate beim HSV: Wieso bekommt er weiter kaum Chancen?

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·12. März 2026

Die limitierte Rolle von HSV-Stürmer Robert Glatzel sorgt bereits während der gesamten Saison für teils heftige Diskussionen.
Der 32-Jährige gehörte in den vier Zweitliga-Jahren bis zum Aufstieg zu den prägendsten Akteuren der Hamburger und lehnte gleich mehrere Anfragen höherklassiger Vereine ab. Mittlerweile spielt er aber kaum noch eine Rolle. In den vergangenen drei Partien saß der Angreifer jeweils über die komplette Spielzeit auf der Bank. Sowohl Damion Downs als auch Yussuf Poulsen und Otto Stange wurden ihm als Joker-Optionen vorgezogen.
Auch bei Rückständen wie gegen RB Leipzig (1:2) und Bayer Leverkusen (0:1) verzichtete Trainer Merlin Polzin auf eine Einwechslung seines erfahrenen Torjägers. In den Schlussminuten rückte sogar Innenverteidiger Luka Vuskovic in die vorderste Front. Selbiges geschah in der Rückrunde bereits mit dem im Winter abgewanderten Guilherme Ramos.

Foto: Getty Images
Die ungewöhnliche Situation ruft auch prominente Beobachter auf den Plan. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus äußerte sich in der TV-Runde Sky90 in aller Deutlichkeit zur Lage des Goalgetters. „Ich glaube, der Zug für ihn ist abgefahren. Er ist ein bisschen außen vor“, sagte Matthäus über Glatzel.
Ganz anders sieht das hingegen ein Mann, der den Angreifer bestens kennt: Jonas Boldt. Der ehemalige Sportvorstand des HSV hatte Glatzel 2021 nach Hamburg geholt und gilt als großer Befürworter. „Bei mir hat er ein besseres Standing. Er würde bei mir den Vorzug vor Downs bekommen“, stellte Boldt in der Sendung klar.
Kontakt zum HSV hat Boldt weiterhin – auch zu Polzin. „Merlin weiß, dass wir sehr kontrovers darüber diskutieren. Aber am Ende ist er derjenige, der es entscheidet. Der Erfolg gibt ihm recht. Ich ziehe den Hut vor ihm, dass er sich nicht leiten lässt. Er führt die Mannschaft“, sagte der 44-Jährige.









































