Nur die Raute
·9. Juni 2026
Glatzel-Wechsel stockt: Wolfsburg will keine „Mondpreise“ zahlen

In partnership with
Yahoo sportsNur die Raute
·9. Juni 2026

Fast alle Anzeichen deuten darauf hin, dass Robert Glatzel den HSV in diesem Sommer nach fünf Jahren verlassen wird.
Der VfL Wolfsburg gilt seit Wochen als aussichtsreichster Kandidat auf eine Verpflichtung des Torjägers und soll den 32-Jährigen fest für die Mission Wiederaufstieg eingeplant haben. Ganz so einfach, wie es in den vergangenen Tagen teilweise schien, gestaltet sich der Transfer jedoch offenbar nicht.
Der Grund: Bei der Ablösesumme liegen die Vorstellungen beider Vereine weiterhin auseinander. Mehreren Medienberichten zufolge fordert der HSV rund 1,5 Millionen Euro für seinen Stürmer. Eine Summe, die die Wolfsburger derzeit noch nicht zu zahlen bereit sind.
Dass die Niedersachsen trotz ihrer finanziellen Möglichkeiten genau auf die Ausgaben achten, machte Ex-Coach und Geschäftsführer Dieter Hecking nun deutlich. Im Gespräch mit dem kicker erklärte der frühere HSV-Trainer: „Die finanzielle Vernunft werden wir nicht außer Acht lassen, wir zahlen keine Mondpreise.“

Foto: IMAGO
Dabei steht Wolfsburg im Sommer vor einem umfangreichen Kaderumbau. Hecking sprach von einer „komplizierten“ Vorbereitung und verwies darauf, dass der Verein gleichzeitig Spieler halten, abgeben und neue Akteure verpflichten müsse. „Wir müssen jetzt ins Arbeiten kommen und einen Kader bauen, mit dem wir guten Fußball spielen können“, sagte der 61-Jährige.
Die aktuelle Zurückhaltung auf dem Transfermarkt kommt nicht von ungefähr. Mit Fraser Hornby hat der VfL bereits einen neuen Stürmer verpflichtet und dafür rund vier Millionen Euro an Darmstadt 98 überwiesen. Zudem werden die Niedersachsen mit weiteren namhaften Zweitliga-Profis in Verbindung gebracht. So kursieren Gerüchte um Herthas Fabian Reese, dessen Marktwert aktuell bei fünf Millionen Euro liegt, sowie um Niklas Dorsch, der auf rund 2,5 Millionen Euro taxiert wird.
Vor diesem Hintergrund erscheint nachvollziehbar, warum Wolfsburg auch im Fall Glatzel genau kalkuliert. Ein Scheitern des Transfers zeichnet sich aktuell zwar nicht ab, doch die Verhandlungen dürften noch etwas Geduld erfordern.







































