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·26. Juni 2026
Globales Medienecho nach dem WM-Drama: Internationale Fachpresse würdigt den stolzen Abschied der Türkei gegen die USA!

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·26. Juni 2026

Der dramatische 3:2-Erfolg der Türkei gegen die USA am letzten Spieltag der WM-Gruppe D hat weltweit für weitreichende Schlagzeilen gesorgt. Obwohl das bittere Vorrundenaus der Auswahl von Vincenzo Montella bereits vor dem Anpfiff feststand, bewerteten die Sportredaktionen rund um den Globus den leidenschaftlichen Auftritt der Halbmod-Kicker als bemerkenswerte Willensleistung. Im Fokus der internationalen Berichterstattung standen neben dem späten Siegtreffer durch den Ex-Schalker Kaan Ayhan in der 90.+8. Minute vor allem das taktische Risiko von US-Coach Mauricio Pochettino sowie die individuelle Klasse von Ausnahmetalent Arda Güler. In den Gazetten herrscht Einigkeit darüber, dass sich die türkische Elf erhobenen Hauptes von der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 verabschiedet hat.
In den Vereinigten Staaten löste die Last-Minute-Niederlage im ausverkauften Los Angeles Stadium gemischte Gefühle aus. Zwar war der Gruppensieg der Amerikaner nicht mehr in Gefahr, doch der späte Nackenschlag hinterließ einen faden Beigeschmack vor der K.-o.-Runde.
„Die US-Nationalmannschaft verlor durch einen Schocktreffer in der Nachspielzeit gegen die Türkei und verpasste damit eine perfekte Gruppenphase. In der achten Minute der Nachspielzeit erzielte der eingewechselte Kaan Ayhan den entscheidenden Treffer in einem verrückten Spiel. Nach einem Abend voller Feierlichkeiten war dies ein bitteres Ende“, bilanzierte Yahoo Sports treffend. Das renommierte Sportnetzwerk ESPN sah in dem Ergebnis eine wichtige Warnung für die Runde der letzten 32: „Dieses Spiel hat gezeigt, dass im Fußball nichts selbstverständlich ist. Vor der Runde der letzten 32 wissen die Amerikaner nun, dass sie ihre beste Leistung abrufen müssen, um ihre Siegesserie fortzusetzen.“
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Kritik gab es vor allem an den weitreichenden personellen Experimenten des US-Trainers. Die Los Angeles Times urteilte kurz und knapp: „Mauricio Pochettinos mutige Rotation ging nach hinten los und endete mit einer 2:3-Niederlage gegen die Türkei.“ Der Sender CBS Sports ging ins Detail und sprach von einer „durchwachsenen Vorstellung der Reservisten“, betonte jedoch positiv, dass Christian Pulisic nach seiner Wadenverletzung wieder auf den Platz zurückkehrte, nachdem Pochettino insgesamt neun Änderungen in seiner Startelf vorgenommen hatte. Für die New York Post hatte der Abend ebenfalls einen Dämpfer parat: „Auf dem bisherigen Traumweg der USA musste irgendwann ein Rückschlag kommen. Der Siegtreffer von Kaan Ayhan in der Nachspielzeit hinterließ bei den Amerikanern einen bitteren Beigeschmack.“
In Europa wurde vor allem die moralische Rehabilitation der Türken nach den zuvor enttäuschenden Auftritten gegen Australien und Paraguay hervorgehoben. Insbesondere in Spanien blickte man auf den Torschützen von Real Madrid.
Die spanische Zeitung ElDesmarque titelte treffend: „Arda Güler weckte einen schlafenden Riesen zu spät – Mauricio Pochettino erhielt eine Warnung. Sportlich hatte die Partie für das Weiterkommen keine Bedeutung mehr. Dennoch konnte die Türkei ihre Ehre retten, indem sie den Gastgeber besiegte und sich mit einem Sieg aus dem Turnier verabschiedete.“ Auch im Mutterland des Fußballs fand man lobende Worte für das Aufbegehren der Montella-Elf. Der britische Guardian schrieb: „Der Treffer von Kaan Ayhan mit der letzten Aktion des Spiels bescherte der Türkei einen 3:2-Erfolg und sorgte zumindest für einen versöhnlichen Abschluss eines enttäuschenden Turniers. Gleichzeitig reist die US-Auswahl mit einigen offenen Fragen in die K.-o.-Phase.“
In Deutschland stand der Torschütze des Siegtreffers im Fokus der Berichterstattung. Die Bild-Zeitung titelte euphorisch vom „Last-Minute-Wahnsinn“ und führte weiter aus: „Die Türkei feierte ihren ersten WM-Sieg durch ein spätes Wunder. Der frühere Schalker Kaan Ayhan erzielte in der 90.+8 Minute den entscheidenden Treffer. Das Ausscheiden der Türkei sowie der Gruppensieg der USA standen allerdings bereits vorher fest.“ Der Schweizer Blick ergänzte sachlich: „Die USA kassierten ihre erste Niederlage, während sich die Türkei mit einem Sieg von der Weltmeisterschaft verabschiedete. Mit dem Erfolg gegen den Gastgeber gelang den Türken jedoch zumindest ein versöhnlicher Abschluss.“
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Die französische Presse fand besonders anerkennende Worte für das emotionale Comeback der Mannschaft, die in den ersten beiden Partien ohne eigenen Torerfolg geblieben war.
„Die Türkei hat zumindest ihre Ehre gerettet. Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer gegen Australien und Paraguay gelang den Türken in Los Angeles ein 3:2-Comebacksieg gegen die USA. Der späte Treffer von Kaan Ayhan war zwar nur noch Ergebniskosmetik für das Turnier, sorgte aber für einen würdigen Abschied“, so das Fazit von Le Figaro. Diese Meinung teilte auch RMC Sport: „Die bereits ausgeschiedene Türkei rettete mit dem 3:2-Sieg gegen die USA zumindest ihren Stolz. Trotz dieses beeindruckenden Erfolgs schied die Mannschaft aus dem Turnier aus.“
Auch in Südamerika und Südeuropa wurde der unerwartete Spielausgang registriert. Das brasilianische Portal UOL berichtete von einem „späten Sieg in einem bedeutungslosem Spiel“ und sah ein „spektakuläres, aber sportlich bedeutungsloses Spiel durch ein Tor in letzter Minute.“ Nach diesem packenden Fünf-Tore-Spiel durfte sich die Türkei über den ersten Dreier freuen. Die portugiesische Zeitung A Bola resümierte schließlich kurz und prägnant: „Die Türkei verabschiedete sich mit einem Sieg in der 90.+8 Minute von der Weltmeisterschaft und beendete gleichzeitig die Ungeschlagen-Serie der USA.“







































