fussball-news.de
·2. September 2026
Gordon-These: England-Klubs hätten in Spanien Probleme

In partnership with
Yahoo sportsfussball-news.de
·2. September 2026

Anthony Gordon sieht deutliche Unterschiede zwischen der Premier League und La Liga. Nach seinen ersten Einsätzen für den FC Barcelona ist der englische Nationalspieler überzeugt, dass sich manche Klubs aus seiner Heimat mit dem spanischen Spielstil schwertun würden.
Im Gespräch mit Sport betonte Gordon zunächst die Stärken der Premier League. „Ich will nicht leugnen, dass die Premier League unglaublich intensiv ist. Das Tempo ist unerbittlich, überall gibt es körperliche Zweikämpfe, lange Abschläge, Eckbälle und jede Menge Körperkontakt.“ Diese Art von Fußball habe eine große Rolle in seiner Entwicklung gespielt.
In Spanien seien dagegen andere Fähigkeiten gefragt. „Der spanische Fußball verlangt ein anderes Maß an taktischer und technischer Intelligenz“, erklärte Gordon. In England könne die hohe Intensität Fehler teilweise überdecken. Nach einer schlechten Ballannahme bestehe dort häufig noch die Möglichkeit, den Ball im nächsten Zweikampf zurückzugewinnen.
In La Liga würden solche Fehler schneller bestraft. „Die Räume sind enger, die Entscheidungen müssen schneller getroffen werden und alles muss präziser ablaufen“, sagte der Linksaußen. Auch unter Druck versuchten die Mannschaften, spielerische Lösungen zu finden, anstatt den Ball frühzeitig lang nach vorne zu schlagen.

Foto: IMAGO
Deshalb erwartet Gordon, dass nicht jeder englische Klub seinen Fußball problemlos nach Spanien übertragen könnte. „Einigen Premier-League-Teams würde es schwerfallen, diesen Spielstil konsequent umzusetzen, da ihnen möglicherweise die nötige Geduld oder die erforderliche Qualität im Mittelfeld fehlt.“ Das sei keine Geringschätzung, sondern sein Eindruck nach den ersten Begegnungen.
Barcelona verpflichtete Gordon im Sommer für eine Ablöse von bis zu 80 Millionen Euro von Newcastle United. Die Magpies hatten 2023 zunächst 40 Millionen Pfund an den FC Everton gezahlt. Weitere fünf Millionen Pfund konnten durch Bonuszahlungen hinzukommen. Gordon hat sich in Barcelona schnell zurechtgefunden und in seinen ersten drei Pflichtspielen bereits drei Treffer vorbereitet.







































