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·3. Mai 2026
Goretzka-Aus beim FC Bayern: Basler nimmt kein Blatt vor den Mund

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·3. Mai 2026

Mario Basler hat im Doppelpass auf Sport1 kein Blatt vor den Mund genommen. Der Ex-Profi kann nicht verstehen, warum der FC Bayern Leon Goretzka (31) ablösefrei ziehen lässt.
Die Trennung zwischen dem FC Bayern und Leon Goretzka ist seit Wochen beschlossene Sache. Der Mittelfeldspieler wird den Rekordmeister nach acht Jahren im Sommer verlassen – ablösefrei. Dass die Münchner den auslaufenden Vertrag ihres Routiniers nicht verlängern, sorgt nicht überall für Verständnis.
Im Doppelpass bei Sport1 machte Mario Basler seinem Unmut Luft. "Mir tut es leid, dass er beim FC Bayern nicht bleibt. Es tut mir weh, dass er weg muss. Ich finde das richtig schade", so der ehemalige Bayern-Profi. Goretzka ablösefrei gehen zu lassen, sei "ein Unding".
Er könne die Entscheidung schlicht nicht nachvollziehen: "Er hat alle Voraussetzungen, sowohl defensiv als auch offensiv. Deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass man ihn gehen lässt."
Besonders stieß dem 57-Jährigen auf, dass Aleksandar Pavlovic (22, Vertrag bis 2029) im Champions-League-Hinspiel gegen Paris Saint Germain den Vorzug auf der Doppelsechs erhalten habe. Goretzka sei für ihn "der Stabilere".
Goretzka kommt in der laufenden Saison auf 43 Einsätze, erzielte dabei drei Tore und lieferte vier Vorlagen. In den letzten fünf Bundesligaspielen unter Vincent Kompany (40) stand der gebürtige Bochumer durchgehend in der Startelf und lieferte drei Treffer und eine Vorlage.
Doch trotz des starken Endspurts ist die Entscheidung gefallen. Die Münchner und Goretzka gaben bereits vor Wochen bekannt, dass die Zusammenarbeit endet. An Interessenten mangelt es dem Noch-Bayern-Star nicht.
Der AC Mailand soll Goretzka einen Dreijahresvertrag mit einem Nettogehalt von fünf Millionen Euro plus Prämien in Aussicht gestellt haben. Trainer Massimiliano Allegri (58) sieht den Deutschen als ideale Ergänzung neben Luka Modrić (40) und Adrien Rabiot (31).
Auch Fenerbahce buhlt intensiv um Goretzka und will dem Vernehmen nach bis zu sieben Millionen Euro netto Jahresgehalt zahlen. Juventus Turin hat laut Medienberichten eine Machbarkeitsprüfung durchgeführt.
Goretzka will sich auf den Saisonendspurt mit den Bayern konzentrieren. Danach steht die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA an – womöglich die perfekte Bühne, um seinen Marktwert noch einmal zu steigern.


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