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·24. August 2026

Grabara fehlt im Pokal: Wechsel zu Juventus rückt näher

Artikelbild:Grabara fehlt im Pokal: Wechsel zu Juventus rückt näher

Kamil Grabara steht beim VfL Wolfsburg vor dem Abschied. Der 27 Jahre alte Torhüter wurde überraschend aus dem Kader für das DFB-Pokalspiel bei der VSG Altglienicke gestrichen. Während seine Teamkollegen am Montag nach Berlin reisten, blieb Grabara in Wolfsburg. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich bei der Personalie etwas bewegen könnte.

Nach Informationen des polnischen Sportportals „Meczyki“ soll Juventus Turin an einer Verpflichtung des polnischen Nationaltorhüters interessiert sein. Geplant sei zunächst eine Leihe mit anschließender Kaufoption. Mit dem italienischen Spitzenklub soll sich Grabara bereits einig sein.


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Grabara spielt beim VfL keine Rolle mehr

Die Zeichen standen schon länger auf Trennung. Grabara war 2024 vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg gekommen und hatte sich als Nachfolger von Koen Casteels zur Nummer 1 entwickelt. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga änderte sich die Situation grundlegend.

Der Pole will weg. Der VfL will ihn abgeben. Und auch sportlich spielt er in den Planungen von Trainer Tobias Strobl keine Rolle mehr. Stattdessen wurde zuletzt der erst 18 Jahre alte Jakub Zielinski zur neuen Nummer 1 bestimmt, nachdem Neuzugang Timon Wellenreuther wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen ausfällt.

Juventus sucht einen neuen Torwart

Für Juventus könnte Grabara eine interessante Lösung sein. Die Italiener hatten sich zuvor um Argentiniens Nationaltorhüter Emiliano Martínez von Aston Villa bemüht. Dieser Transfer kam nicht zustande.

Nun könnte Grabara in Turin auf Guglielmo Vicario treffen, der von Tottenham Hotspur zu Juventus wechseln soll. Der Pole müsste sich demnach um den Platz zwischen den Pfosten mit dem Italiener duellieren.

Warum Grabara schon heute fehlt

Dass Grabara ausgerechnet vor dem Pokalspiel aus dem Aufgebot gestrichen wurde, könnte mehr als eine sportliche Entscheidung sein. Der VfL hat kein Interesse daran, einen möglichen Transfer durch einen kurzfristigen Einsatz oder eine Verletzung des Torhüters zu gefährden.

Grabara blieb deshalb in Wolfsburg, während die Mannschaft nach Berlin aufbrach. Sollte sich das Interesse von Juventus konkretisieren, könnte die lange ungelöste Torwartfrage beim VfL damit schon in den kommenden Tagen eine Lösung finden.

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