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·9. Mai 2026
Gregoritsch trifft doppelt: Augsburg träumt von Europa

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Doppelpack von Gregoritsch und ein Tor von Fellhauer bringen Augsburg bis auf einen Punkt an Platz sieben. Freiburg kann die Hoffnung am Sonntag beenden.
Torjäger Michael Gregoritsch lässt den FC Augsburg zum Ende einer turbulenten Saison mit Abstiegskampf und Trainer-Entlassung vom Europacup träumen. Die bayerischen Schwaben bezwangen Borussia Mönchengladbach am vorletzten Spieltag auch dank eines Doppelpacks des Österreichers mit 3:1 (2:0). Damit rückten sie zumindest vorübergehend bis auf einen Punkt an Platz sieben heran.
Der würde zur Teilnahme an der Conference League berechtigen. Noch rangiert dort der Europa-League-Finalist SC Freiburg, der die Augsburger Hoffnungen mit einem Sieg beim Hamburger SV am Sonntag (15.30 Uhr) bereits wieder zunichte machen kann. Auch Eintracht Frankfurt liegt wegen der klar besseren Tordifferenz vor dem FCA.
Gregoritsch (24./72.) mit seinen Saisontoren Nummer fünf und sechs sowie der früh eingewechselte Robin Fellhauer (42.) waren für die überlegene Elf von Manuel Baum erfolgreich. Das Joker-Tor von Giovanni Reyna (90.+2) kam für weitgehend enttäuschende Gäste zu spät.
Für den FCA, der bislang nur 2015/16 international gespielt hatte, war es die sechste Partie in Serie ohne Niederlage. Am 34. Spieltag geht es zu Union Berlin - ohne den dann gelbgesperrten Kristijan Jakic.
Augsburg hätte früh im Spiel einen Elfmeter bekommen müssen, als Kevin Diks im Strafraum gegen Anton Kade zu spät kam und den Mittelfeldspieler von hinten am Bein traf (2.). Wenig später verletzte sich FCA-Profi Dimitrios Giannoulis am linken Oberschenkel, für ihn kam Fellhauer (14.).
Gladbach hatte nach der Elfmeter-Szene zunächst mehr vom Spiel, obwohl Coach Eugen Polanski auf den gelbgesperrten Nico Elvedi und den angeschlagenen Haris Tabakovic verzichten musste. Kevin Stöger (21.) verfehlte das Tor per Distanzschuss.
Es war der Weckruf für Augsburg, das gleich mit der ersten sehenswerten Kombination traf. Gregoritsch war bei Fellhauers Hereingabe schneller als Joe Scally.
Vier Minuten später traf der Österreicher erneut, stand aber mit der rechten Fußspitze im Abseits - kein Tor. Mert Kömür (32./45.+2) und Gregoritsch (35.) vergaben weitere Chancen.
Nach Wiederbeginn kamen die Hausherren schärfer aus der Kabine, Kade (49.) verpasste die Vorentscheidung. Polanski stellte bald personell und strukturell um, Gladbach wurde angetrieben vom eingewechselten Robin Hack etwas stärker. Ein weiterer Fellhauer-Treffer (68.) nach einer Ecke zählte wegen einer Abseitsstellung nicht.
Beim 3:0 half VfL-Torwart Moritz Nicolas unfreiwillig mit: Die Hereingabe von Kade klatschte er Gregoritsch vor die Füße, der Angreifer staubte ab.
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