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·5. Oktober 2026

Griechenland - Deutschland TV-Quoten: Ist der Klopp-Hype schon vorbei?

Artikelbild:Griechenland - Deutschland TV-Quoten: Ist der Klopp-Hype schon vorbei?

Das 0:0 gegen Griechenland lockte erstmals mit Jürgen Klopp an der Seitenlinie weniger als zehn Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Ein genauer Blick auf die Zahlen.

Der große Klopp-Hype bekommt zumindest bei den TV-Quoten einen kleinen Dämpfer. Das 0:0 der deutschen Nationalmannschaft in Griechenland blieb am Sonntag erstmals unter einem Durchschnitt von zehn Millionen Zuschauern. Doch von einem Einbruch kann keine Rede sein.


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Klopp bleibt ein Quoten-Garant

Insgesamt verfolgten 9,736 Millionen Zuschauer die Partie am Sonntagabend bei RTL. Der Marktanteil lag bei starken 40,2 Prozent. Die Nullnummer in Thessaloniki war klar die meistgesehene Sendung des Abends.

Trotzdem, die drei vorherigen Spiele unter Klopp knackten jeweils die Zehn-Millionen-Marke. Beim Debüt gegen die Niederlande waren in der zweiten Halbzeit 10,76 Millionen Zuschauer dabei.

Die Niederlage gegen Griechenland im Hinspiel kam im Ersten sogar auf durchschnittlich 10,97 Millionen Zuschauer. Beim 2:0 gegen Serbien schalteten im ZDF 10,79 Millionen Menschen ein.

Der Blick auf die einzelnen Halbzeiten zeigt allerdings, dass der Rückgang im letzten Spiel gegen Griechenland weniger dramatisch ist, als es die Durchschnittszahl vermuten lässt. Während der ersten 45 Minuten sahen 9,35 Millionen Zuschauer zu. Nach der Pause stieg die Reichweite auf 10,13 Millionen, der Marktanteil lag im zweiten Durchgang bei herausragenden 46 Prozent.

„Tatort“ als Konkurrenz

Ein Grund für den niedrigeren Schnitt dürfte die direkte Konkurrenz durch den „Tatort“ gewesen sein. Die ARD zeigte parallel eine neue Folge, die immerhin 5,32 Millionen Zuschauer erreichte.

Besonders deutlich blieb das Interesse in der jungen Zielgruppe. In der zweiten Halbzeit erreichte RTL bei den 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 55,2 Prozent.

Der Klopp-Boom ist damit keineswegs vorbei. Die Zahlen zeigen vielmehr, dass die Nationalmannschaft trotz sportlich durchwachsener Startphase ein Quotengarant bleibt.

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