Football Espana
·22. Juni 2026
Grimaldo mit Atlético einig, 30 Mio. Euro für Leverkusen

In partnership with
Yahoo sportsFootball Espana
·22. Juni 2026

Atletico Madrid und Bayer Leverkusen befinden sich laut Transfer-Reporter Matteo Moretto in aktiven Verhandlungen über eine Ablösesumme von 25 Mio. Euro für Alejandro Grimaldo (30). Die persönlichen Bedingungen zwischen dem Spieler und den Los Colchoneros sollen bereits vollständig vereinbart sein: Grimaldo hat demnach einen Vertrag bis 2029 mit der Option auf ein weiteres Jahr akzeptiert – die offene Frage betrifft also ausschließlich die Bewertung zwischen den Vereinen.
Die Summe von 25 Mio. Euro stellt eine deutliche Verschiebung gegenüber dem Ausgangspunkt dieser Saga dar. Wie Football Espana zuvor berichtete, lag Atléticos erste Position bei einer festen Ablöse im Bereich von 10 bis 13 Mio. Euro, ergänzt durch Bonuszahlungen zur Überbrückung der Differenz. Dieser Ansatz stellte Leverkusen nicht zufrieden, und die Verhandlungen haben sich seither auf deutlich andere Bedingungen verlagert.
Die Bewertung bleibt umstritten. Das deutsche Medium Kicker, dessen Bericht von Bulinews aufgegriffen wurde, meldet, dass Leverkusen einen Mindestpreis von rund 30 Mio. Euro festgelegt habe und bereit sei, Grimaldo zu halten – und das Risiko eines zukünftigen ablösefreien Abgangs in Kauf zu nehmen –, falls Angebote darunter bleiben. Marca nennt einen Zwischenwert von 15 Mio. Euro als Summe, die nötig sei, um den verbleibenden Vertragswert abzudecken, während ESPN die erwartete Ablöse eher bei 10 Mio. Euro sieht, falls letztlich eine Einigung erzielt wird. Die Spanne zwischen diesen Angaben ist groß genug, um darauf hinzudeuten, dass noch keine genaue Zahl feststeht und Morettos 25 Mio. Euro eher den aktuellen Bereich der aktiven Gespräche als eine endgültige Position widerspiegeln.
Leverkusens Haltung basiert auf einer einfachen Verhandlungsposition: Grimaldo kam im Sommer 2023 ablösefrei von Benfica, wurde zum Vizekapitän ernannt, und sein Vertrag läuft bis 2027. Der Klub zahlte keine Ablöse, verfügt nun aber über einen Spieler, der in seiner ersten Bundesliga-Saison wettbewerbsübergreifend eine zweistellige Zahl an Vorlagen lieferte und dessen Marktwert seit seiner Ankunft stark gestiegen ist. Eine Summe in der Nähe von 10 Mio. Euro zu akzeptieren, würde einen erheblichen Abschlag auf diese Entwicklung bedeuten.
Auch der breitere Kontext des deutschen Klubs ist hier wichtig. Berichte aus Deutschland betonen, dass die Einnahmen aus einem Grimaldo-Verkauf für den Kaderumbau Leverkusens nach mehreren bedeutenden Abgängen in diesem Sommer eingeplant sind – was sowohl die Zurückhaltung erklärt, eine Niedrigpreis-Lösung zu akzeptieren, als auch die grundsätzliche Verkaufsbereitschaft. Ein Klub, der einen Spieler dieser Qualität bis 2027 unter Vertrag hat, hätte normalerweise wenig Anreiz, ihn abzugeben; erst der Bedarf, Mittel neu zu verteilen, hat diese Verhandlungen möglich gemacht. Bemerkenswert ist zudem, dass Atlético mit Aleix García einen weiteren Spieler aus dem Leverkusener Kader verfolgt, ebenfalls zu einer kolportierten Bewertung von 25 Mio. Euro, was einen Hinweis darauf gibt, wie der Madrider Klub seine Sommerausgaben kalkuliert.
Für die Mannschaft von Simeone deckt Grimaldo einen klaren strukturellen Bedarf. Seine herausragenden Flanken, seine Stärke bei Standards und seine Fähigkeit, in einer Viererkette als zusätzlicher Flügelspieler zu agieren, würden auf der linken Abwehrseite ein echtes Upgrade darstellen, und das internationale Profil des Spaniers bringt zusätzlich eine nachgewiesene Qualität auf höchstem Niveau mit. Das gemeldete Vertragsangebot – bis 2029 mit Option – zeigt, dass Atlético dies als langfristige Verpflichtung und nicht als kurzfristige Lösung betrachtet.
Wie Football Espana bereits berichtete, sind die persönlichen Bedingungen schon seit einiger Zeit geklärt, wobei die Einigung mit dem Spieler als vollständig beschrieben wird. Dass der Transfer trotz dieser Übereinstimmung noch nicht abgeschlossen ist, zeigt, wie schwierig es ist, Leverkusens Bewertungsschwelle zu erreichen – eine Schwelle, bei der die Bundesliga-Meister bislang keinerlei Anzeichen erkennen lassen, unter Druck nachzugeben.
Da Grimaldo mit Spanien im Länderspieleinsatz ist, dürfte die nächste konkrete Bewegung davon abhängen, ob Atlético ein formelles schriftliches Angebot abgibt, das den Abstand zu Leverkusens Forderungen spürbar verkleinert. Mehrere Berichte aus Spanien deuten auf Optimismus hin, dass eine Einigung innerhalb weniger Tage erzielt werden kann; die deutsche Sichtweise ist vorsichtiger und betrachtet den Ausgang als tatsächlich offen.
Die nächste entscheidende Entwicklung wird sein, ob Atlético seine aktuelle Verhandlungsposition mit einem verbesserten Angebot verlässt, das die Lücke zu Leverkusens Schwelle von 30 Mio. Euro schließt, und ob der deutsche Klub entscheidet, dass Sicherheit bei 25 Mio. Euro dem wachsenden Risiko vorzuziehen ist, einen Spieler bis in die Schlussphase seines Vertrags zu halten.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































