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·10. Februar 2026

Große Ambitonen: Dann will der HSV wieder Europapokal spielen

Artikelbild:Große Ambitonen: Dann will der HSV wieder Europapokal spielen

Der HSV gibt in der ersten Saison nach der Bundesliga-Rückkehr bislang eine ordentliche Figur ab. Langfristig will er sich allerdings nicht mehr mit dem Tabellenkeller auseinandersetzen.

Oftmals wurde von verschiedensten deutschen Fußballpersönlichkeiten beeits über den Hamburger SV als „schlafenden Riesen“ gesprochen. Denn er bringt die mit Blick auf potenzielle Wirtschaftskraft sowie die riesige Fanbase die Voraussetzungen mit, sich wieder in der nationalen Spitze zu etablieren. Unter Stefan Kuntz gelangen die ersten Schritte in Form des Aufstiegs nach sieben Jahren in Liga zwei sowie der Zusammenstellung eines vollends konkurrenzfähigen Bundesliga-Kaders.


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Kuntz musste den HSV bekanntermaßen aus außersportlichen Gründen verlassen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft derweil im Hintergrund. Wie Bild erfuhr, kontaktierte der Aufsichtsrat mehrere Personalberater, die bei der Findung entscheidend unterstützen sollen. Bis Ende Februar wolle der Aufsichtsrat entscheiden, welches Unternehmen letztlich den Auftrag erhält.

HSV: Diese Fähigkeiten soll der neue Sportvorstand mitbringen

Ein Anforderungsprofil an den neuen Sportvorstand scheint es schon zu geben. Demnach bevorzuge der Aufsichtsrat eher einen Manager wie Jonas Boldt, der vor Kuntz fünf Jahre in der Hansestadt tätig war. Der neue Sportvorstand solle den HSV öffentlich repräsentieren und – anders als Kuntz – gleichzeitig über den Sport hinaus auch andere Themen verantworten. Intern heiße es, man wolle einen Manager mit Sport-Hintergrund oder einen Sportler mit Manager-Hintergrund.

Seit dem Kuntz-Aus zu Jahresbeginn hätte bereits eine zweistellige Anzahl an ersthaften Bewerbern Kontakt zum Aufsichtsrat gesucht. Diese werden vom zukünftigen Personalberater genauso bewertet wie selbst ins Visier genommene Kandidaten. Klar ist, dass die Erwartungen an den neuen Sportvorstand hoch sind. Der HSV wolle sich nämlich nur wieder in der Bundesliga festsetzen, sondern auch in der Tabelle klettern, um möglicherweise 2030 schon wieder international zu spielen.

Zunächst einmal muss jedoch in der laufenden Spielzeit der Klassenerhalt gelingen. Der neue Sportvorstand wird auf dem Weg dorthin wohl keine Rolle spielen. Die Suche wolle der Aufsichtsrat aber bis Mitte Mai abgeschlossen haben.

Foto: Getty Images

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