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·7. Juli 2026
Große Enttäuschung? Nationaltorhüter Alexander Nübel wechselt vom VfB Stuttgart bzw. FC Bayern zu Besiktas in die Türkei

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Alexander Nübels Tage beim FC Bayern scheinen nach sechs Jahren und nur vier Pflichtspieleinsätzen endgültig gezählt zu sein. Nach Informationen von Sky und Bild steht der 29 Jahre alte Nationaltorwart vor einem Wechsel zu Besiktas in die türkische Süper Lig. Der Medizincheck in Istanbul soll am Mittwoch über die Bühne gehen.

Alexander Nübel und Oliver Baumann (Deutschland) im Gespräch beim Aufwärmen vor dem Länderspiel gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images
Für den Rekordmeister könnte der Deal noch vor dem Trainingsstart am 20. Juli abgeschlossen werden. Demnach kassieren die Münchner bis zu sieben Millionen Euro Ablöse, weitere fünf Millionen könnten über Boni dazukommen. Gleichzeitig soll Nübel von den Bayern eine millionenschwere Abfindung erhalten. Sein hoch dotierter Vertrag, bei dem von rund elf Millionen Euro Jahresgehalt die Rede war, wäre eigentlich noch bis 2029 gelaufen.
Nübel war 2020 als designierter Nachfolger von Manuel Neuer von Schalke 04 nach München gewechselt. Die erhoffte Karriere beim FC Bayern nahm jedoch nie die gewünschte Wendung. Statt sich in München als Stammkraft durchzusetzen, wurde der Keeper zunächst an die AS Monaco und anschließend drei Jahre lang an den VfB Stuttgart verliehen.
Inzwischen gilt Jonas Urbig als Neuers Kronprinz. Für Bayerns Sportvorstand Max Eberl ist der Nübel-Verkauf zugleich ein weiterer Baustein in einem finanziell anspruchsvollen Sommer. Nach den teuren Verpflichtungen der WM-Stars Nathaniel Brown für 55 Millionen Euro und Ismael Saibari für 50 Millionen Euro muss der Klub zusätzliche Einnahmen generieren.
Bereits zuvor hatten die Münchner Daniel Peretz an Southampton für 8 Millionen Euro und Jonah Kusi-Asare an Fulham für 6 Millionen Euro abgegeben, zusammen also für rund 14 Millionen Euro. Außerdem muss Eberl neue Vereine für die zuletzt verliehenen Bryan Zaragoza, Joao Palhinha und Sacha Boey finden.
Der Sportvorstand steht dem Vernehmen nach unter Beobachtung des mächtigen Münchner Aufsichtsrates. Im August will das Gremium um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge über die Zukunft des 52-Jährigen entscheiden. Eberls Vertrag ist bis 2027 datiert, Hoeneß hatte die Chancen auf eine Verlängerung zuletzt mit „60:40“ beziffert.







































