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·27. Juli 2026
Großer Schuldenberg: Cristiano Ronaldo wird zum Problem

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·27. Juli 2026

Der saudische Meister Al-Nassr steht offenbar vor massiven finanziellen Problemen. Der Klub von Cristiano Ronaldo (41) hat einen Schuldenberg angehäuft – mit spürbaren Folgen für den Transfermarkt.
Wie Sky Sport Austria mit Verweis auf die saudische Tageszeitung Arriyadiyah berichtet, hat der amtierende Meister der Saudi Pro League einen Schuldenberg von knapp 190 Millionen aufgebaut. Die Liga hat den Klub deshalb unter verschärfte Beobachtung gestellt.
Neue Spieler darf Al-Nassr laut dem Bericht nur noch verpflichten, wenn die Ablösen durch Sponsoreneinnahmen oder eigene Erlöse gedeckt sind. Ein herber Einschnitt für einen Klub, der in den vergangenen Jahren mit hohen Ablösen und Gehältern für Schlagzeilen gesorgt hatte.
Auch der staatliche Investmentfonds PIF, dem der Klub gehört, hat reagiert. Dem Vernehmen nach die finanziellen Spielräume der Klubführung deutlich beschnitten. Eine externe Beratungsfirma soll die Finanzstruktur prüfen, Einsparpotenziale identifizieren und neue Einnahmequellen erschließen.
Zusätzlich zieht der PIF offenbar weitreichendere Schritte in Betracht. Nach Informationen von Arriyadiyah wird auch ein Verkauf von Vereinsanteilen erwogen, um die wirtschaftliche Lage langfristig zu stabilisieren.
Wie sich die neuen Vorgaben auswirken, bleibt abzuwarten. Erst im Sommer hatte Al-Nassr Jhon Durán für 6 Millionen Euro Leihgebühr an Benfica abgegeben,eine 30 Millionen Euro schwere Kaufoption wurde vereinbart. Zuvor war der Kolumbianer für 77 Millionen Euro aus Birmingham geholt worden.
Auf der Trainerbank sitzt seit Juli Ange Postecoglou (61), der Jorge Jesus nach dem Gewinn der ersten saudischen Meisterschaft mit Cristiano Ronaldo beerbte. Der Portugiese überzeugte in der vergangenen Saison sportlich, auf 35 Einsätze (29 Tore, 3 Vorlagen).
Allerdings ist das fürstliche Gehalt des fünfmaligen Weltfußballers in Riad ein großes Problem für die Finanzen des Klubs. CR7 kassiert mit Abstand das höchste Gehalt, laut Sky 208 Millionen Euro pro Jahr, sein Arbeitspapier läuft noch bis 2027.
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