Großes Lob, aber ein Abwägen bei der Förderung des Nachwuchses: „Ein großes inneres Anliegen“ | OneFootball

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·20. Februar 2026

Großes Lob, aber ein Abwägen bei der Förderung des Nachwuchses: „Ein großes inneres Anliegen“

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Großes Lob, aber ein Abwägen bei der Förderung des Nachwuchses: „Ein großes inneres Anliegen“

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Simon Bartsch

20 Februar, 2026

Zwei Youngster haben in dieser Saison beim FC bereits ihr Profidebüt gefeiert, weitere könnten folgen. Allerdings will es der Coach mit dem Einbinden der Talente auch nicht übertreiben beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok will die Talente fördern, wägt aber ab.

Fynn Schenten und Youssoupha Niang feierten bereits ihr Profi-Debüt, weitere Talente stehen beim FC in den Startlöchern. Doch der Sprung zu den Profis ist ein großer. Und FC-Coach Lukas Kwasniok wägt ab, welcher Weg der richtige ist.

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Fynn Schenten könnte am Samstag wieder zum Kader gehören

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Der Auftritt war sicherlich nicht der beste in dieser Saison, am Ende gab es aber dennoch einen viel umjubelten Sieg. Fynn Schenten spielte unter der Woche das DFB-Viertelfinale mit der Kölner U19. Der Angreifer verschoss unter anderem einen Elfmeter, die Kölner setzten sich dennoch gegen Eintracht Frankfurt durch. Im März steht nun die Vorschlussrunde beim VfL Wolfsburg an. Für Schenten ein wenig Nachwuchs-Alltag zwischen den Einsätzen bei den Profis. Denn der Stürmer sammelte in den vergangenen Wochen bekanntlich reichlich Bundesliga-Erfahrung – zumindest für einen Youngster. Seit dem Duell gegen Union Berlin vor Weihnachten stand der 18-Jährige immer im Profi-Kader, kommt mittlerweile auf fünf Einsätze. Davon sogar einer von Beginn an.

Kwasniok will „Durchlässigkeit forcieren“

Neben Schenten feierte auch Youssoupha Niang bereits sein Profi-Debüt. Spieler wie Cenny Neumann oder zuletzt David Fürst erhielten bereits einen Kaderplatz. In großen Teilen der Hinrunde erwies sich Lukas Kwasniok nicht unbedingt als der große Nachwuchsförderer, Profi-Debüts schienen bis Dezember eigentlich kein Thema zu sein. Dabei legt der 44-Jährige großen Wert auf die Arbeit mit den Eigengewächsen – und das nicht erst seit seiner Zeit in Paderborn. „Auf der einen Seite ist es mein Job Woche für Woche Spiele zu gewinnen und daran werde ich gemessen“, sagt der Coach. „Und auf der anderen Seite ist es einfach ein inneres Anliegen meinerseits in den Vereinen, in denen ich arbeite und hier jetzt beim 1. FC Köln, gerade mit dieser Qualität in der Nachwuchsarbeit, diese Durchlässigkeit einfach auch zu forcieren.“

„Das habe ich in dieser Form noch nicht erlebt“

Doch diese Durchlässigkeit kommt nicht von ungefähr. Nicht jedes Talent schafft den Sprung, nicht jedes hat die Qualität bei den Profis zu bestehen. Es sei ein Abwägen. „Die Jungs brauchen auf der einen Seite Training in der Männermannschaft und auf der anderen Seite Spielzeiten in der Jugend, wenn sie das bei der Männermannschaft noch nicht bekommen können“, erklärt der Trainer. „Wenn ich das Gefühl habe, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie bei uns 15 bis 20 Minuten bekommen und spielen erst am nächsten Tag beim Nachwuchs, dann kannst du das schon auch beides unter einen Hut bekommen“, sagt Kwasniok. „Aber wenn es zeitgleiche Spiele gibt, dann wirst du immer abwägen müssen, wie sieht die Kadersituation bei uns aus und tut es dem Spieler XY nicht besser, jetzt in der A-Jugend oder in der U21 eben zu spielen.“

Für den Trainer kommt es auf die richtige Mischung an. Das erfordert mitunter schon mal den kurzen Dienstweg. „Es gibt immer viele Dinge, die vielleicht nicht ganz optimal laufen, aber was den Austausch zwischen U19, U21 und erste Mannschaft angeht, das habe ich in der Form bisher auch noch nicht erlebt. Das ist echt 1A und deswegen glaube ich, sind die Jungs da in guten Händen.“ Und da die U19 erst am Sonntag ran muss, stehen die Chancen für Fynn Schenten wieder einen Kaderplatz zu ergattern nicht schlecht. Die U21 spielt dagegen wie die Profis am Samstagnachmittag, allerdings bereits um 14 Uhr.


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