liga2-online.de
·11. Februar 2026
"Großes Spiel gespielt": Hertha scheitert im Elfmeterschießen

In partnership with
Yahoo sportsliga2-online.de
·11. Februar 2026

Im Viertelfinale des DFB-Pokals lieferte Hertha BSC einen leidenschaftlichen Kampf gegen den SC Freiburg. Trotz Traumtor von Kapitän Fabian Reese siegte am Ende der Bundesligist im Elfmeterschießen, doch die Leistung macht Mut für die kommenden Wochen in der 2. Bundesliga. Denn der Aufstieg bleibt das Ziel.
Der SC Freiburg steht auf Platz 7 in der Bundesliga-Tabelle, und auch in der Europa League hielten sich die Breisgauer überwiegend schadlos. Am Dienstagabend hatte Hertha BSC den Favoriten im DFB-Pokal-Viertelfinale jedoch am Rand einer Niederlage. "Wir wussten, dass wir leiden müssen, aber auch, dass wir eine Chance haben. Natürlich ist es dann das Bitterste, im Elfmeterschießen zu verlieren", hob Sportdirektor Benjamin Weber nach der Partie hervor. Und betonte das Positive: "Auf der anderen Seite haben wir über 120 Minuten füreinander gekämpft. (...) Auch wenn das in diesem Moment schwerfällt, muss uns die Leistung Mut machen."
Denn die Mannschaft von Stefan Leitl zeigte, dass sie auf Augenhöhe agieren kann. Inklusive eines Traumtore von Kapitän Fabian Reese, der den Ball aus 20 Metern in den Winkel knallte. "Wir haben ein großes Spiel gegen einen großen Gegner gespielt und lediglich im Elfmeterschießen einen Strafstoß mehr verschossen. Wie eng Freud und Leid beieinanderliegen, haben wir gerade auf extrem harte Weise gesehen", fasste der Torschütze das Geschehen zusammen. Vorwürfe an die Fehlschützen gab es seitens des Teamführers natürlich nicht: "Einen Elfmeter kann man aber verschießen, das ist absolut menschlich. Wir bauen die Jungs auf und fangen das als Team auf. Das ist jetzt schon Schnee von gestern."
Die große Frage ist nun, ob der Hauptstadtklub diese Leistung in den Liga-Alltag transportieren kann. Zuletzt holte Hertha BSC gleich fünf Unentschieden in Folge, ehe im Topspiel gegen Elversberg der erlösende 3:0-Sieg folgte. "Die Energie, die wir hier entfacht haben, muss unsere Benchmark für die kommenden Schlüsselspiele sein", nahm sich Reese vor. Denn stolz auf die Leistung waren alle Beteiligten, wenngleich die Enttäuschung entsprechend groß war. So kurz vor dem Ziel zu sein, dann aber doch zu scheitern, war für Cheftrainer Stefan Leitl die größte Herausforderung.
"Wir werden morgen definitiv frei machen, damit die Jungs mal zuhause bleiben können, um den Kopf frei zu bekommen", kündigte der 48-Jährige an. "Wir werden das Spiel nicht analysieren, aber trotzdem darüber sprechen, um mit den Erkenntnissen positiv voranzugehen." Denn Hertha BSC hat das große Ziel vor Augen, nämlich Spiele gegen Mannschaften wie den SC Freiburg jede Woche zu liefern - und zwar in der Bundesliga. "Wenn wir das schaffen, dass wir solche Leistungen alle sieben Tage hinbekommen, dann glaube ich, haben wir eine realistische Chance, unseren Traum dann auch Mitte Mai zu leben", so Leitl. Am Samstag (13 Uhr) geht es mit einem Verfolgerduell in der Liga weiter, wenn Hannover 96 zu Gast bei der Hertha sein wird.
Live


Live






































