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·24. September 2026

Großes Trainer-Vorbild: Eine Woche mit Klopp prägte Fernando Torres

Artikelbild:Großes Trainer-Vorbild: Eine Woche mit Klopp prägte Fernando Torres

Fernando Torres (42) nennt Jürgen Klopp (59) als prägendes Trainervorbild und trainiert heute Atlético Madrids zweite Mannschaft. Eine Woche Hospitanz in Liverpool 2024 hat den Spanier offenbar nachhaltig beeinflusst.

Sie haben sich als Trainer und Spieler nie erlebt. Als Jürgen Klopp im Oktober 2015 an der Anfield Road übernahm, war Fernando Torres längst Geschichte in Liverpool. Der Spanier hatte die Reds schon im Januar 2011 für knapp 60 Millionen Euro Richtung FC Chelsea verlassen.


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Danach folgten Stationen bei Milan, Atlético Madrid und Sagan Tosu in Japan. 2019 hängte Torres die Schuhe an den Nagel, zwei Jahre später stieg er bei den Colchoneros als Jugendtrainer ein. Mittlerweile coacht er die zweite Mannschaft der Rojiblancos.

Torres nennt Klopp als Vorbild

Und ausgerechnet der Mann, unter dem er nie gespielt hat, ist sein Vorbild. Gegenüber Marca zählte Torres zunächst seine eigenen Trainer auf – Rafa Benítez, Carlo Ancelotti, José Mourinho, Diego Simeone. "Ich hatte großartige Trainer, aber ich habe damals nie ans Coaching gedacht", sagte er.

Erst mit dem Entschluss, selbst an die Seitenlinie zu gehen, änderte sich der Blick. "Ich denke, ich habe ein bisschen von allen genommen, ich habe von allen gelernt, aber sobald ich mich darauf konzentriert habe, Trainer zu werden, war der, den ich gesehen habe, Jürgen Klopp."

Eine Woche in Liverpool

In Klopps letzter Saison bei den Reds durfte Torres eine Woche lang hospitieren. Was ihn packte: "Dieses Tempo, diese Vertikalität, die Art und Weise des Pressings, die Intensität, wie sich die Leute mit dieser Idee verbinden." Besonders in England, "das den Hin- und Her-Fußball hat, den ich so sehr mag".

Noch mehr beeindruckte ihn offenbar das, was abseits des Rasens passierte. Torres saß in den Besprechungen, war im Hotel dabei, erlebte die Aufstellungsverkündung mit.

"Diesen gegenseitigen Respekt zwischen Trainer und Spieler zu sehen, wie sie eine Idee akzeptieren und denken, dass es die beste ist", so der Spanier. Und weiter: "Seine Persönlichkeit ist enorm."

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