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·3. September 2026
Großkreutz stellt großen Wunsch an BVB-Bosse

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Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Kevin Großkreutz wünscht sich bei Borussia Dortmund mehr personelle Kontinuität. Der frühere BVB-Profi ist davon überzeugt, dass eine Mannschaft Zeit benötigt, um sich zu entwickeln und dauerhaft erfolgreich zu sein.
Deshalb sollten die Verantwortlichen nicht vorschnell größere Veränderungen am Kader vornehmen. Im DAZN-Format „Never Talk Alone“ erinnerte Großkreutz an seine eigene erfolgreiche Zeit in Dortmund. Auch die damalige Mannschaft habe nicht sofort ihr höchstes Niveau erreicht.
„Wir haben auch zwei, drei Jahre gebraucht, um uns einzuspielen. Wir sind aber halt zusammengeblieben“, erklärte der Weltmeister von 2014. Genau diese Beständigkeit sei ein wichtiger Grund für die Entwicklung der damaligen Dortmunder Mannschaft gewesen.
Großkreutz wechselte 2009 zum BVB. Unter Trainer Jürgen Klopp wuchs in den folgenden Jahren eine Mannschaft zusammen, die den deutschen Fußball prägte. Dortmund gewann 2011 und 2012 die deutsche Meisterschaft und holte in der zweiten Meistersaison zusätzlich den DFB-Pokal. Ein Jahr später erreichte der Verein das Finale der Champions League.
Zahlreiche Leistungsträger spielten über mehrere Jahre zusammen. Dadurch entstanden feste Abläufe und ein Zusammenhalt, der dem BVB auch in schwierigen Phasen half.
Eine vergleichbare Entwicklung erhofft sich Großkreutz nun von der aktuellen Mannschaft. „Das ist, glaube ich, wichtig, dass man die Mannschaft jetzt mal zwei, drei Jahre zusammenhält“, stellte der ehemalige Nationalspieler klar.
Seine Forderung richtet sich damit vor allem an die sportliche Führung. Statt den Kader nach Rückschlägen immer wieder umfassend zu verändern, soll Dortmund den Spielern die notwendige Zeit geben, sich aufeinander einzustellen.
Großkreutz weiß aus eigener Erfahrung, dass sich erfolgreicher Fußball nicht ausschließlich durch einzelne Transfers herstellen lässt. Aus seiner Sicht benötigt der BVB vor allem Geduld und Vertrauen in die bestehende Mannschaft, um langfristig wieder näher an den FC Bayern heranzurücken.







































