"Grundsätzliche Wechselfreigabe" für Brown: So plant die Eintracht den Poker mit Bayern | OneFootball

"Grundsätzliche Wechselfreigabe" für Brown: So plant die Eintracht den Poker mit Bayern | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·5. Juni 2026

"Grundsätzliche Wechselfreigabe" für Brown: So plant die Eintracht den Poker mit Bayern

Artikelbild:"Grundsätzliche Wechselfreigabe" für Brown: So plant die Eintracht den Poker mit Bayern

Damit, dass Nathaniel Brown über den Sommer hinaus weiter für die Eintracht spielt, rechnet in Frankfurt schon lange kaum jemand mehr. Zwei Jahre nach seiner Ankunft bei der SGE, für drei Millionen Euro Ablöse von Jugendklub 1. FC Nürnberg, will der 22-Jährige den nächsten Karriereschritt gehen.

Dafür hat er sich mit konstant starken Leistungen in Stellung gebracht. Längst wird internationalen Topklubs, vor allem aus der Premier League, Interesse an einer Verpflichtung nachgesagt. Nene Brown selbst will aber offenbar vorerst lieber in der Bundesliga bleiben.


OneFootball Videos


Vertrag bis 2031 mit über 10 Mio. Euro Gehalt: Brown mit Bayern einig

Dafür hat der FC Bayern gesorgt, der sich bereits seit vergangenen Winter regelmäßig über die Brown-Situation informiert haben soll. Nach guten Gesprächen mit der kompletten Bayern-Führung und vor allem Trainer Vincent Kompany scheint der Linksverteidiger eine Entscheidung getroffen zu haben: Er will nach übereinstimmenden Informationen nach der WM nach München wechseln. Über einen Vertrag bis 2031 sei sich Brown mit dem Rekordmeister mündlich einig. Dem Youngster sollen deutlich über zehn Millionen Euro Gehalt pro Jahr winken.

Wie 90min bereits berichtet hat, sollen die mächtigen Bayern-Gremien voll hinter einer Brown-Verpflichtung stehen und diese Personalie sogar als noch wichtiger erachten als einen neuen Angreifer. Kompany würde Brown derweil nicht nur als Konkurrent von Alphonso Davies auf der linken Abwehrseite einplanen wollen. Laut Sky könnte Brown auch auf der rechten Seite infrage kommen, weil Kompany gerne auf einrückende Außenverteidiger setzt. Selbst in offensiverer Rolle oder gar im zentralen Mittelfeld könnte der Wunschspieler zur Option werden.

Dafür muss sich Bayern aber zunächst mit der Eintracht auf eine Ablöse einigen. Brown selbst gab sich im DFB-Lager vor der WM-Generalprobe gegen die USA professionell und wiegelte Nachfragen zu seinem möglichen Wechsel ab.

Krösche erteilt Brown "grundsätzliche Wechselfreigabe"

Über den sollen die Klubs bereits gesprochen haben. FCB-Sportvorstand Max Eberl und sein Frankfurter Pendant Markus Krösche kennen und schätzen sich schon lange. Entsprechend offen und ehrlich soll bislang der Austausch bezüglich eines Brown-Deals abgelaufen sein.Laut Bild habe Krösche seinem begehrten Jungstar schon "die grundsätzliche Wechselfreigabe für Bayern erteilt". Er wolle Brown diesen Karriereschritt nicht verbauen. Dabei dürfte der SGE-Sportchef auch im Auge haben, dass er selbst hohe Transfer-Einnahmen braucht, um den Kader nach einer enttäuschenden Saison ohne Europa-Quali zu verstärken.

Hohes SGE-Preisschild: Krösche will schnellen Verhandlungs-Abschluss

Dass die Frankfurter Brown trotz der angeblichen generellen Wechselzusage nicht herschenken wollen, versteht sich von selbst. Vielmehr ist Krösche als knallharter Verhandlungspartner bekannt, der an seinen Vorstellungen und Spieler-Bewertungen festhält. Das bewies er in der jüngeren Vergangenheit schon bei den Transfers von Randal Kolo Muani (PSG), Omar Marmoush (Man City) und Hugo Ekitiké (Liverpool).Bei Brown soll diese Bewertung bei rund 60 bis 65 Millionen Euro (inklusive Boni) liegen. Allzu weit sollten die Bayern mit ihren Angeboten von dieser Summe nicht entfernt liegen, damit ein Deal erreichbar wird.Krösche will zudem, dass sich die Verhandlungen nicht ewig in die Länge ziehen. Das wäre auch im Interesse der Bayern. Schließlich ist die Gefahr akut, dass sich Brown mit einer starken WM noch weiter in den Fokus spielt. Arsenal gilt weiterhin als stark interessiert und könnte im Fall der Fälle das SGE-Preisschild locker bedienen.

Eintracht kann pokern – Transfer kann noch platzen

Entsprechend umsichtig müssen die Münchner Bosse weiter verfahren. Bislang heißt es, dass man für Brown deutlich unter 60 Millionen Euro bezahlen möchte. Sollte die Ablöse-Kluft nach den ersten konkreten Verhandlungsrunden zu groß bleiben, droht der Transfer zu platzen.

Gut für die Eintracht: Trotz der Notwendigkeit, Transfer-Einnahmen zu erzielen, kann Krösche durchaus pokern. Schließlich gibt es weitere SGE-Kandidaten, die diesen Sommer viel Geld einbringen können. Das Werben um Can Uzun wird derzeit heißer, für den sich Frankfurt ebenfalls rund 60 Millionen Euro Ablöse erhofft. Dazu gelten auch Hugo Larsson, Jean-Matteo Bahoya und Arthur Theate als Verkaufskandidaten, die die SGE-Kassen klingen lassen können.

Impressum des Publishers ansehen