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·1. Oktober 2026
Gündogan über Klopp: „Jürgen hat mir mal einen Einlauf verpasst“

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Nach dem holprigen Start von Jürgen Klopp bekommt der Bundestrainer Rückendeckung von einem alten Weggefährten. Ilkay Gündogan, früherer Kapitän der Nationalmannschaft und unter Klopp beim BVB groß geworden, ist sich sicher: Der Neustart kann gelingen. Im Interview mit der Zeit erzählt der 35-Jährige außerdem, wie Klopp ihn einmal zusammengestaucht hat.

Ilkay Gündogan bejubelt mit Jamal Musiala und Maximilian Mittelstädt ein Tor bei der EM 2024. Heute stellt sich der frühere Kapitän hinter Bundestrainer Jürgen Klopp. (Foto: Fabrice Coffrini / AFP)
„Ich bin trotzdem froh, dass Jürgen Bundestrainer ist. Er hat auch Liverpool und Dortmund am Boden übernommen und zu Titeln geführt“, sagt Gündogan, der inzwischen bei Galatasaray Istanbul spielt. Einfach werde es aber nicht: Es werde „ein harter Weg für die Spieler“.
Schönreden will der 82-malige Nationalspieler nichts. „Spanien, Frankreich oder England sind besser besetzt. Das ist nun mal die Realität, kann aber keine Begründung für ein Ausscheiden vor dem Achtelfinale bei großen Turnieren sein.“ Heute Abend gegen Serbien wartet Klopp noch auf seinen ersten Sieg, die voraussichtliche Aufstellung steht hier.
Wie Klopp tickt, hat Gündogan in Dortmund am eigenen Leib erfahren. Weil er aus Klopps Sicht zu spät zum Physio kam, gab es Ärger: „Da kam er ins Zimmer gestürmt, schrie mich an, knallte die Tür.“ Lange hielt der Zorn nicht an. „Eine halbe Stunde später nahm er mich in den Arm und erklärte mir, warum er so streng war. Dann hat er sich entschuldigt. Eigentlich hatte er recht.“







































