FCBinside
·12. Mai 2026
Gut für Bayern! Erster Topklub steigt aus dem Gordon-Poker aus

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·12. Mai 2026

Der Transferpoker um Anthony Gordon gewinnt weiter an Dynamik. Während der FC Bayern den englischen Nationalspieler weiterhin als Wunschlösung für die Offensive betrachtet, hat sich nun offenbar der erste Topklub aus dem Rennen verabschiedet.
Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, hat der FC Barcelona das Interesse an Gordon inzwischen deutlich zurückgefahren. Der Grund liegt vor allem in den enormen finanziellen Anforderungen eines möglichen Deals.
Newcastle United fordert demnach weiterhin zwischen 80 und 90 Millionen Euro für den 25-Jährigen. Hinzu käme ein hoch dotiertes Gehalt – ein Gesamtpaket, das für die Katalanen aktuell nicht stemmbar sein soll.
Anders sieht die Situation offenbar beim FC Bayern aus. Laut Romano beschäftigen sich die Münchner weiterhin intensiv mit Gordon. Demnach könnte sich im Sommer ein echter Zweikampf zwischen dem deutschen Rekordmeister und mehreren Premier-League-Klubs entwickeln.
Besonders interessant: Trotz der hohen Forderungen aus Newcastle scheint Bayern die Personalie noch längst nicht aufgegeben zu haben.
Intern gilt Gordon weiterhin als einer der Wunschspieler für die Offensive. Vor allem seine Dynamik, Vielseitigkeit und Aggressivität gegen den Ball passen perfekt ins Profil, das Vincent Kompany sucht.

Foto: IMAGO
Dass Newcastle zunächst extrem hohe Summen aufruft, überrascht an der Säbener Straße offenbar niemanden. Die Bayern haben in den vergangenen Jahren mehrfach erfahren, wie kompliziert Verhandlungen mit englischen Klubs verlaufen können. Besonders beim Transfer von Harry Kane zeigte sich damals, wie stark Premier-League-Vereine zunächst pokern.
Zeitweise standen bei Kane Summen von bis zu 130 Millionen Euro im Raum, ehe sich beide Seiten am Ende auf rund 100 Millionen Euro einigten.
Ähnliche Entwicklungen könnten die Bayern nun offenbar auch bei Gordon einkalkulieren.
Klar scheint allerdings auch: Die Münchner möchten die aktuelle Preisvorstellung von Newcastle nicht mitgehen. Medienberichten zufolge liegt die finanzielle Schmerzgrenze des FC Bayern bei etwa 60 Millionen Euro – also deutlich unter den derzeit geforderten 80 bis 90 Millionen Euro.
Trotz der intensiven Bemühungen um Gordon sondieren die Münchner weiterhin parallel den Markt. Zuletzt wurden unter anderem Charles De Ketelaere, Dusan Vlahovic, Bradley Barcola und Mika Godts mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht.
Dennoch bleibt Gordon intern offenbar die bevorzugte Lösung.







































