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·7. August 2026

Gute Leistungen in der Vorbereitung: Youssoupha Niang empfiehlt sich für mehr – auch gegen San Sebastián?

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Gute Leistungen in der Vorbereitung: Youssoupha Niang empfiehlt sich für mehr – auch gegen San Sebastián?

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Simon Hense

7 August, 2026

Nach dem Profidebüt in der abgelaufenen Saison macht Youssoupha Niang auch in der Vorbereitung einen guten Eindruck. Mit seinen Leistungen empfiehlt der Youngster sich für mehr beim 1. FC Köln: Youssoupha Niang arbeitet am endgültigen Durchbruch.

Drei Tore sind Youssoupha Niang in der Vorbereitung bereits geglückt. Jetzt kann das Talent am Samstag auch gegen den bislang härtesten Gegner Real Sociedad San Sebastián beweisen, dass er in der kommenden Saison eine gute Alternative beim FC sein kann.

Youssoupha Niang macht in der Vorbereitung einen starken Eindruck

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Es war eine Szene, bei der man als Stürmer auch in der Vorbereitung mal verzweifeln kann. Nach einem schönen Steckpass von Linton Maina war Youssoupha Niang im Testspiel gegen Hertha BSC völlig frei vor dem Tor durch. Der Angreifer schob den Ball überlegt am herauseilenden Berliner Keeper vorbei – und konnte doch keinen Treffer feiern. Denn der Ball sprang vom linken an den rechten Innenpfosten und aus dem Tor raus. Doch Niang verschwendete im ersten Moment keine Zeit damit, sich zu ärgern. Stattdessen lief er den klärenden Herthaner Verteidiger an, bis dieser den Ball ins Aus schlug. Eine Szene, die einen Hinweis darauf gibt, dass das Kölner Eigengewächs die richtige Einstellung zu haben scheint, um sich endgültig in der Profi-Mannschaft der Geißböcke zu etablieren.

Bewerbungen für mehr

Denn das ist für den 20-Jährigen jetzt die Aufgabe. Nachdem Niang in der vergangenen Saison bereits zu zehn Bundesliga-Einsätzen kam, zwei davon sogar in der Startelf, soll nun der nächste Schritt folgen. Dafür gab der Youngster in der Vorbereitung schon einige Bewerbungen ab. Im ersten Testspiel gegen Rheinsüd Köln traf der Stürmer zum zwischenzeitlichen 2:0, gegen Bergisch Gladbach sogar doppelt. In der Partie gegen die Hertha blieb er dann zwar nach seiner großen Chance ohne Treffer, machte aber trotzdem einen sehr ordentlichen Eindruck in der Sturmspitze und hatte auch ein paar gute Momente gegen den Ball dabei.

Am Samstag gibt es dann gegen den Real Sociedad San Sebastián für das Talent die Möglichkeit, zu zeigen, dass er diese Eindrücke auch gegen den bislang stärksten Gegner bestätigen kann. Das ist für Niang umso wichtiger, da die Konkurrenz beim FC auf seinen Positionen groß ist. Im Sturm ist Ragnar Ache als erste Wahl gesetzt, eventuell kommt auch noch ein weiterer Back-up. Auf der rechten Seite wiederum sieht es nicht leichter aus, besonders wegen der wohl bevorstehenden Verpflichtung vom in der Offensive variabel einsetzbaren Mikey Moore.

Erste Duftmarken bereits vor einem Jahr

Es wird also nicht einfach für das Talent, sich durchzusetzen. Trotzdem ist der Angreifer fest für den Kader der Profis vorgesehen. Und schon vor einem Jahr hätte es für den damals 19-Jährigen fast zum Durchbruch gereicht. Der Stürmer galt als eine der Überraschungen der Vorbereitung. Thomas Kessler bescheinigte ihm etwa, das er „sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte.“ Das sagte der damals noch Sportdirektor jedoch zu einem Zeitpunkt, als schon klar, dass Niang auf seinen Durchbruch noch warten musste. Denn der Angreifer wurde – wie schon öfter zuvor im Nachwuchsbereich – von einer Verletzung ausgebremst.

So verpasste Niang fast die komplette Hinrunde, kam danach aber trotzdem zu seinen ersten Bundesliga-Minuten. Daher ist es ihm dieses Jahr mit einer kompletten Vorbereitung durchaus zuzutrauen, sich endgültig in der ersten Mannschaft zu etablieren. Die ersten Duftmarken dafür hat er diesen Sommer bereits gesetzt. Und vielleicht folgt am Samstag ja direkt die nächste.


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