Borussia Dortmund
·17. September 2026
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Der BVB hat wettbewerbsübergreifend die jüngsten fünf Pflichtspiele gewonnen und dabei immer mindestens zwei Tore erzielt. In der Bundesliga ist Schwarzgelb mit drei Siegen aus drei Spielen perfekt gestartet – zum fünften Mal in der Bundesliga-Historie und erstmals seit elf Jahren. „Wir haben viele gute Sachen gesehen. Wir verteidigen gut als Gemeinschaft. Wir schalten im Moment richtig gut um“, so Kovac. „Im Ballbesitz können wir das eine oder andere noch besser machen, sauberer spielen. Aber wir sind am Anfang der Saison und brauchen noch Zeit.“
Der BVB erzielte in der Bundesliga schon acht Tore, mehr als der Ligaschnitt von sechs. Dass weitere hinzukommen, ist nicht unwahrscheinlich: Stuttgart gegen Dortmund ist mit 381 Toren (193 für den BVB, 188 für den VfB) die torreichste Paarung der Bundesliga-Historie. Kovac sieht seine Mannschaft für das erneute Aufeinandertreffen gut gerüstet: „Wir haben nicht nur ein gutes Punktepolster, sondern auch eine breite Brust. Die Jungs sind positiver Dinge, sie sind fokussiert.“ Es ist das letzte Spiel vor der Länderspielpause und „das wollen wir positiv gestalten, denn es ist viel schöner, wenn man mit einem Sieg nach Hause fährt“.
Die schönste Nachricht der Trainingswoche gab es bereits am Mittwoch: Konstantinos Karetsas hat wieder mit seinen Mannschaftskollegen trainiert. „Er ist positiv unterwegs, lacht, freut sich und hat Spaß im Training“, hat Kovac beobachtet. Der Plan ist, dass der Neuzugang die Reise nach Stuttgart antritt und wieder zum Kader gehören wird.
Nico Schlotterbeck und Ramy Bensebaini haben bereits am vergangenen Wochenende gegen Paderborn ihr Comeback gegeben. „Sie haben alles gut verkraftet und sind fürs Wochenende fit und einsatzbereit“, so Kovac. Zur Personalmeldung.
Wie vor einem Jahr hat Stuttgart nach drei Spieltagen drei Punkte auf dem Konto. Auswärts verloren die Schwaben in München (1:5) und bei Hoffenheim (1:2). Den Heim-Auftakt gewann der VfB gegen Köln mit 4:1. „Das ist eine sehr gut ausbalancierte Mannschaft, die mit dem Ball eine Menge kann und viele gute Individualisten hat“, so Kovac. „Drei Punkte hört sich im Moment sehr wenig an, aber sie haben in den ersten drei Spielen Bayern und Hoffenheim gehabt. Das sind keine einfachen Gegner.“ Vor allem die Heimstärke hebt der BVB-Trainer hervor: „Mit der Atmosphäre, die dort herrscht, wird es für jeden Gegner – auch für uns am Wochenende – sehr schwierig werden.“ In der vergangenen Bundesliga-Saison verloren die Stuttgarter nur zwei Heimspiele: gegen Bayern München (0:5) und den BVB (0:2). Es war die einzige Niederlage der Stuttgarter in den vergangenen zwölf Bundesliga-Heimspielen.
Auf Seiten des BVB haben vier Profis bereits für den VfB die Schuhe geschnürt: Waldemar Anton und Serhou Guirassy wechselten 2024 aus Schwaben ins Ruhrgebiet. Gregor Kobel, der mit dem VfB 2020 in die Bundesliga aufstieg, war den Weg bereits drei Jahre zuvor gegangen. Auch sein Torhüterkollege Alex Meyer hat eine Stuttgarter Vergangenheit: Er spielte zwischen 2017 und 2019 für die zweite Mannschaft. Auf der anderen Seite trugen vier Spieler bereits das schwarzgelbe Trikot: Chris Führich, Atakan Karazor und Stefan Drljaca kamen alle im Nachwuchs zum Einsatz. Dan-Axel Zagadou lief bis 2022 für die BVB-Profis auf, bevor er nach Stuttgart wechselte.Christina Reinke







































