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·30. Juni 2026
Haaland stapelt tief: Chancen gegen Brasilien "sehr gering"

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·30. Juni 2026

Nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste trifft Norwegen am Sonntag auf Brasilien. Haaland nennt die Siegchancen sehr gering, Nusa gibt sich kämpferisch.
Von seiner Freundin Isabel gab es zur Feier des Tages den weißen Cowboyhut, den Erling Haaland lachend aufsetzte - und natürlich ein Küsschen. Nach dem Einzug ins WM-Achtelfinale genoss Norwegens Star-Torjäger den Moment mit seiner Familie auf der Tribüne der Arena in Dallas. Angesprochen auf den nächsten Gegner, die Ballkünstler aus Brasilien, stapelte der Matchwinner dann aber ganz tief.
"Sehr gering", sagte Haaland beim norwegischen TV-Sender NRK auf die Frage, wie groß die Chancen auf einen Sieg gegen den Rekordweltmeister seien. Und warum? "Weil Brasilien der große Favorit ist", fügte der 25-Jährige an. Und trotzdem scheint nach dem umjubelten Erfolg im Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste (2:1) sogar die ganz große Überraschung gegen die Brasilianer möglich.
"Es ist etwas Großes, es ist verrückt. Es ist schön zu sehen, dass das für ganz Norwegen so viel bedeutet. Ich glaube, das wird Norwegen für immer verändern", frohlockte Haaland nach dem Sieg gegen die Ivorer, den er selbst mit seinem entscheidenden fünften Turniertreffer (86.) ermöglicht hatte. Nationaltrainer Stale Solbakken lobte seinen Superstar in höchsten Tönen. Er sei "der beste Torjäger der Welt".
Haaland wird auch am kommenden Sonntag (22.00 Uhr MESZ) in East Rutherford gegen die Brasilianer im Fokus stehen. Bei der ersten Achtelfinalteilnahme seit 1998 müssen sich die Norweger aber nicht verstecken. Immerhin haben sie keines der bislang vier Duelle verloren. Zuletzt besiegten die Wikinger den fünfmaligen Champion bei der WM vor 28 Jahren in Frankreich mit 2:1 in der Vorrunde. Solbakken saß damals als Spieler auf der Bank.
Während sich Haaland noch in Understatement übte, klang Antonio Nusa schon etwas forscher. "Wir sind aus gutem Grund hier. Weil wir gewonnen haben und eine gute Mannschaft sind. Alles kann passieren. Es ist nur ein Spiel", sagte der Offensivspieler von RB Leipzig, der gegen die Ivorer per Traumtor (39.) für die 1:0-Führung gesorgt hatte.







































