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·2. Juli 2026

Haaland trifft - die Erde bebt

Artikelbild:Haaland trifft - die Erde bebt

Beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste registrierten Seismographen in Bergen deutliche Ausschläge. Im Achtelfinale wartet nun Brasilien auf die Wikinger.

Wenn Erling Haaland mit seinen Toren in Nordamerika die norwegischen WM-Träume befeuert, bebt in der Heimat die Erde. Auch bei den Treffern der "Wikinger" im Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) verzeichneten die Seismographen im hohen Norden wieder spürbare Erschütterungen.


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"Es gab ziemliche Ausschläge", sagte Mathilde Böttger Sörensen vom geophysikalischen Institut der Universität Bergen der Zeitung Verdens Gang. Schon der Führungstreffer des Leipzigers Antonio Nusa habe "deutliche Signale" geliefert, noch "kräftiger" sei es schließlich beim Siegtor von Stürmerstar Haaland zum 2:1 gewesen.

Am stärksten aber habe sich der Schlusspfiff in den Aufzeichnungen des tief in der Erde verankerten Seismographen widergespiegelt. "Da ist es komplett abgegangen", sagte Böttger Sörensen, "es war richtig offensichtlich, dass da jemand eine fette Party gefeiert hat in Bergen." Die Erschütterungen hätten mehrere Minuten lang angehalten.

Mit einem wirklichen Erdbeben sei das alles aber selbstverständlich nicht vergleichbar, betonte die Professorin. "Aber wir erkennen das bei unseren Analysen der Signale sehr klar." Und: Der Jubel über den Einzug ins Achtelfinale, wo Rekordweltmeister Brasilien wartet, sei der bislang stärkste bei der WM gewesen.

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