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·7. Juli 2026
Haaland überholt Messi und Ronaldo: Neun WM-Tore – die GOAT-Debatte ist jetzt

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·7. Juli 2026

Die Debatte ist vorbei. Nicht in zehn Jahren. Jetzt. Erling Haaland ist 25 Jahre alt, hat neun Tore in einem WM-Turnier erzielt – mehr als Ronaldo in seiner gesamten WM-Karriere – und steht im Halbfinale. Wer immer noch „Messi oder Ronaldo“ sagt, hat die letzten drei Wochen nicht aufgepasst.
Das klingt blasphemisch. Messi hat sieben Ballons d’Or. Ronaldo hat fünf Champions Leagues. Diese Zahlen sind real. Aber was Haaland gerade macht, ist ebenfalls real – und es hat noch keiner gemacht. Nie. In der Geschichte der Weltmeisterschaften.
Just Fontaine, Frankreich, WM 1958: 13 Tore in einem Turnier – der Allzeit-Rekord. Haaland: neun nach sechs Spielen, mindestens zwei Spiele verbleiben. Ronaldo: 8 WM-Karrieretore gesamt über 27 Spiele. Haaland: neun in einem Turnier. Er ist 25. Statistisch gesehen hat er noch mindestens drei WM-Teilnahmen vor sich. Was passiert, wenn er 2030 wieder so aufdreht?
Messi braucht den Ball in den Füßen. Ronaldo braucht Vorlagen in seinen Lauf. Haaland braucht fast gar nichts – ein halb-freier Ball im Strafraum, ein langer Pass in die Tiefe, ein Weitschuss im ungünstigen Moment. Er verwandelt alles. Gegen Brasilien: Kopfball (79′), Weitschuss aus 25 Metern (81′). Gegen England: Kopfball (22′), Drehschuss (55′). Unterschiedliche Torerarten, unterschiedlicher Druck, immer dasselbe Ergebnis.
Upamecano und Konaté sind zwei der besten Innenverteidiger der Welt. Frankreich hat erst drei Gegentore im gesamten Turnier kassiert. Jetzt kommt Haaland. Die Frage ist simpel: Kann diese Defensive besser sein als jeder Verteidiger, den Haaland in diesem Turnier schon getroffen hat? Bisher hat ihn niemand gestoppt.
Noch 2024 lautete die Antwort: „In fünf Jahren, wenn er mehr gewonnen hat.“ 2026 lautet sie: Vielleicht jetzt. WM-Halbfinale, neun Turniertore, Champions-League-Titel mit City, Premier-League-Topscorer drei Jahre in Folge. Was genau fehlt noch?
Ein WM-Titel. Den hat er nicht. Aber er steht im Halbfinale. Mit 25. Die Debatte hat begonnen – und sie wird sich nicht mehr umkehren lassen.







































