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·7. Januar 2026
„Haben darüber geredet“: Bayern hakt Karl-Theater ab

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Kurz vor dem Start in die Restsaison herrschte beim FC Bayern ein gewisser Wirbel. Grund dafür war Lennart Karl, der Shootingstar des FC Bayern, der bei einem Fanclubtreffen von seinem „Traumverein“ sprach – Real Madrid.
Dort, so Karl, wolle er einmal spielen in seiner Karriere. Mit dem Zusatz „das bleibt aber unter uns“. Das sorgte natürlich dafür, dass beim FC Bayern die Alarmglocken schrillen und dass auch der ein oder andere Fan hellhörig wurde.
Solche Nachrichten verbreiten sich schließlich im heutigen Zeitalter sehr schnell. So war es auch diesmal. Nur kurz danach kam es zum einzigen Testspiel des Rekordmeisters im Winter gegen RB Salzburg. Bayern gewann zwar mit 5:0, aber die Karl-Aussagen waren ein größeres Thema als seine zwei Tore gegen den Klub aus Österreich.
Sportdirektor Christoph Freund nahm dem Thema den Wind aus den Segeln. „Ihm war sofort bewusst, dass das unglücklich war. Er hat sich am nächsten Tag entschuldigt, und wir haben darüber gesprochen. Er sagte: ‚Das habe ich überhaupt nicht so gemeint‘. Er fühlt sich bei FC Bayern extrem wohl. Er genießt diese Zeit richtig“, so der Bayern-Boss. Und weiter: „Als Kind hatte er ein Probetraining bei Real Madrid – das war sein Traumverein. Er wurde gefragt, welcher sein Traumverein neben dem FC Bayern ist. Er ist 17 Jahre alt und sehr glücklich beim FC Bayern. Und wir sind sehr glücklich, dass er bei uns ist.“
Auch Max Eberl ließ keine Unruhe aufkommen und wollte gar nicht erst für Diskussionen sorgen „Ich habe das völlig entspannt wahrgenommen. Er ist beim Fanklub gewesen, kam dann einen Tag später zu uns und hat gesagt: ‚Ich glaube, ich habe da etwas nicht so ganz Gutes gesagt, was man fehlinterpretieren kann.‘ Für uns ist die Sache vom Tisch. Es war auch nie ein Thema gewesen. Er zeigt seine Leistung auf dem Platz, er fühlt sich sauwohl beim FC Bayern und weiß, was er hier hat. Das ist das, was zählt“, so der Sportvorstand.
Der Sportvorstand beschwichtigte weiter: „Er hat einfach wie ein 17-Jähriger frei von der Leber gesprochen. Ihr findet das sehr gut. Wir haben damit auch kein Problem, wenn er sich hinstellt und sagt: ‚Es gibt Bayern München, aber es gibt auch andere Vereine.‘ Das ist halt vielleicht heutzutage so.“









































