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·7. Februar 2026

"Haben fleißig mitgeholfen": FCM offenbart Schwäche bei Eckbällen

Artikelbild:"Haben fleißig mitgeholfen": FCM offenbart Schwäche bei Eckbällen

In einem völlig verrückten Spiel drehte der 1. FC Magdeburg einen Rückstand in eine 5:1-Führung, musste aber bis zum Schluss um den Sieg zittern. Vor allem die Anfälligkeit bei Eckbällen stellte sich erneut als eine große Schwachstelle heraus.

"Das haben wir richtig gut ausgenutzt"

Am Ende fehlten nur wenige Zentimeter zum 5:5. In der siebten Minute der Nachspielzeit fing Torwart Dominik Reimann einen Querschläger gerade noch ab, bevor der Ball mit vollem Umfang hinter der Torlinie war. Dementsprechend erleichtert war FCM-Trainer Petrik Sander, dass seine Elf als Sieger vom Platz ging: "Wir sind wirklich froh und zufrieden, dass wir hier drei Punkte mitgenommen haben gegen einen unmittelbaren Konkurrenten, der um die Bedeutung des Spiels genau wusste, aber wir auch."


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Anstatt eines vorsichtigen Abtastens lieferten sich der 1. FC Magdeburg und Greuther Fürth einen offenen Schlagabtausch. Wie schon im Hinspiel gewann die Gastmannschaft mit 5:4. "Ich hätte nicht gedacht, dass so ein Spektakel zu wiederholen oder vielleicht sogar zu toppen ist. Aber beide Mannschaften haben das hinbekommen", stellte Sander fest. Der Spielverlauf glich einer Achterbahnfahrt. Erst lag der FCM zurück und überrollte dann den Gegner mit fünf Toren innerhalb von 20 Minuten. "Wir hatten eine klare Fokussierung auf unsere Abläufe, auf unsere Spielidee. Das hat dazu geführt, dass wir auf einen Gegner getroffen sind, der dann auf einmal offen war. Das haben wir richtig gut ausgenutzt", lobte der 65-Jährige.

"Wir werden das Thema bearbeiten"

Allerdings ließ der FCM nach dem 5:1 die Zügel schleifen. "Dann kommt so eine Phase, wo man glaubt, alles ist sicher. Und dann reicht eine Situation aus, um ein ganzes Spiel ins Wanken zu bringen. Da haben wir auch fleißig mitgeholfen", bemängelte Sander. Drei Gegentore kassierten die Gäste nach Eckbällen, bei denen Torwart Reimann keine gute Figur machte. "Standards spielen eine unwahrscheinlich große Rolle. So etwas kann einmal, zweimal in die Hose gehen. Spätestens beim dritten Mal sollte ich mich fragen: irgendwas muss ich verändern", erklärte Sander und kündigte an: "Wir werden das Thema bearbeiten."

Verlassen konnten sich die Magdeburger hingegen auf ihren Topstürmer Mateusz Zukowski, der einen Dreierpack schnürte. "Er ist unwahrscheinlich wichtig für uns, weil er eine Wucht und Dynamik mitbringt, die uns komplett gefehlt hat." Auch Neuzugang Richmond Tachie, der in der 79. Minute eingewechselt wurde, wusste zu überzeugen: "Er hat viele gute Entscheidungen getroffen. Er hat für viel Entlastung gesorgt. Das war schon erstmal vielversprechend." Durch den Dreier verließ der FCM vorerst die Abstiegsplätze und kletterte auf Rang 13. Am nächsten Sonntag steht dann ein weiteres Kellerduell gegen Arminia Bielefeld an.

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