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·6. April 2026
"Haben keine Zukunft": Dotchev plant nicht mehr mit Aussortierten

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Als Reaktion auf den Negativtrend der letzten Wochen und das Pokal-Aus in Großaspach hatte Ulms Coach Pavel Dotchev vor dem Spiel gegen Verl gleich acht Spieler aussortiert. Nachdem der 60-Jährige zuletzt noch betont hatte, dass die Tür für diese Akteure nicht endgültig zu sei, machte er nun klar, dass die Aussortierten keine Zukunft mehr in Ulm haben.
Die Pressekonferenz nach dem Heimsieg gegen Verl am Sonntagnachmittag war bereits so gut wie beendet, als Dotchev mit seinem letzten Satz nochmal aufhorchen ließ: "Die Spieler, die nicht mehr bei uns sind, haben ab Sommer sowieso keine Zukunft mehr. Ich rechne nicht mehr mit denen." Eine Aussage, die durchaus überraschte. Schließlich hatte der Deutsch-Bulgare noch am Donnerstag betont, dass es für die acht Spieler durchaus einen Weg zurück in den Profikader geben könnte. Doch scheinbar ist die Tür zu.
Konkret betroffen von der Streichung sind laut der "Südwest-Presse" die beiden Winter-Neuzugänge Streli Mamba, Abu El-Zein sowie André Becker, Ensar Aksakal, Ben Westermeier, Luis Görlich, Aleksandar Kahvic und Sadin Crnovrsanin. Dotchev begründete die Maßnahme zum einen damit, wieder ein höheres Trainingsniveau erreichen zu wollen und verwies zum anderen auf die "mangele Spielpraxis" der acht Akteure. "Wenn ich jetzt anfange, auf diese Leute zu setzen, werden sie drei, vier Spiele brauchen, um auf das Level zu kommen. Die Zeit haben wir aber nicht."
Gleichwohl betonte Dotchev, dass die aussortierten Spieler nicht als "schwarze Schafe" abzustempeln und auch nicht Schuld an der aktuellen sportlichen Situation seien. Zumal ein Großteil der Akteure ohnehin zu den Reservisten gehörte. Auf dem Papier zeigte die Maßnahme bereits Wirkung, holte Ulm gegen Verl doch den ersten Sieg seit acht Partien. Damit erklären wollte der Deutsch-Bulgare den Erfolg aber nicht.
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