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·1. Februar 2026
"Haben wenig zugelassen": Waldhof stoppt die Gegentorflut

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Der SV Waldhof Mannheim hat auf den Fehlstart in das neue Jahr reagiert und einen wichtigen Dreier bei Viktoria Köln geholt. Beim 3:1-Erfolg zeigten sich die "Buwe" vor allem in der Abwehrarbeit verbessert.
Nach zwei Niederlagen und neun Gegentoren aus den ersten beiden Partien der Rückrunde war die große Frage, wie die Mannheimer die Gegentorflut stoppen wollen. Bei Viktoria Köln gaben die Buwe die passende Antwort mit einem über weite Strecken souveränen Auftritt. "Der Sieg war sehr verdient. Wir haben es sehr gut gemacht, was die Defensivarbeit anbelangt, waren sehr kompakt, haben wenig zugelassen. Insgesamt eine sehr gute Mannschaftsleistung", lobte Trainer Luc Holtz nach dem Spiel bei "MagentaSport".
Zudem erwischten die Gäste den perfekten Start, als Kushtrim Asallari nach nur zwei Minuten einen Fehler im Kölner Spielaufbau zur frühen Führung nutzte. Ein gelungener Einstand für den 22-Jährigen, der erstmals in der Startelf stand. "Es war heute ein sehr intensives Spiel. Die Jungs haben viel Gas gegeben. Es war schwierig in der ersten Halbzeit. Aber wir sind immer besser in die Partie gekommen", sagte Asallari nach seinem Debüt. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen setzte er die Vorgaben des Trainers um und wurde dafür mit dem Erfolg belohnt. "Der Trainer hat viel von uns gefordert. Mehr Ehrgeiz, mehr Leidenschaft. Ich denke, das haben wir gut umgesetzt. Daraus resultiert dann ein Sieg", so der Torschütze.
Der Waldhof hat es geschafft, den Schalter umzulegen und wieder mehr Stabilität zu erlangen. "Das Thema war, die Basics wiederzufinden über Engagement, über Kompaktheit, über viel Kommunikation. Das haben wir hinbekommen", erklärte Holtz. Ganz perfekt klappte die Umsetzung aber nicht. Köln kam in der 56. Minute zum 1:1 nach einem langen Einwurf. "Wir wussten, dass sie bei Standards die gefährlichste Mannschaft der Liga sind. Wir waren in der Phase etwas zu passiv, auch im Spiel gegen den Ball", monierte Holtz und ergänzte: "Vielleicht haben wir das Tor gebraucht, um dann wieder wacher zu sein und eine Reaktion zu zeigen."
Das gelang dem SVW mit einem sehenswerten Spielzug über Diego Michel und Arianit Ferati zum 2:1. "Vor dem Spiel habe ich noch erklärt, wer die Tiefenläufe machen soll. Das haben wir heute besser gemacht als die letzten Spiele", freute sich der Coach über diesen Fortschritt. Der Sieg bescherte dem SVW nicht nur drei wichtige Punkte, sondern auch einen freien Tag für die Spieler. "Das werden die Jungs jetzt genießen, um mal einen klaren Kopf zu bekommen, die Familie zu genießen. Dann starten wir wieder für nächsten Freitag." Dann geht es weiter mit einem Heimspiel gegen den SSV Ulm.









































