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·25. Februar 2026

„Haben wir auch noch nicht erlebt“: BVB wundert sich über Atalanta-Zoff

Artikelbild:„Haben wir auch noch nicht erlebt“: BVB wundert sich über Atalanta-Zoff

Nach dem Wechsel von Samuele Inácio zu Borussia Dortmund flammt der Streit mit Atalanta Bergamo erneut auf. Der BVB zeigt sich über das Verhalten der Italiener und die abgesagte Zusammenkunft der Vereinsbosse überrascht.

Der Wechsel von Offensivtalent Samuele Inácio zu Borussia Dortmund sorgt weiterhin für Spannungen zwischen dem BVB und Atalanta Bergamo. Rund um das Champions-League-Duell der beiden Klubs ist der schwelende Konflikt erneut eskaliert – sehr zum Unverständnis der Dortmunder Verantwortlichen.


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Besonders ungewöhnlich: Die obligatorische Zusammenkunft der Vereinsführungen am Spieltag fand nicht statt. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken erklärte dazu gegenüber den Ruhr Nachrichten: „Das Essen hat nicht stattgefunden vorige Woche, am Mittwoch wird es wahrscheinlich auch nicht stattfinden. Wegen Samuele Inacio, der seit eineinhalb Jahren bei uns spielt. Jetzt wird das Thema aufgemacht.“ Wie sehr ihn das Verhalten irritiert, machte er zusätzlich deutlich: „Das haben wir auch noch nicht erlebt, dass ein Essen der Klubspitzen nicht stattgefunden hat.“

Wegen Inácio: BVB und Atalanta geraten erneut aneinander

Auslöser der Verstimmung ist der Wechsel des heute 17-Jährigen, der im Sommer 2024 nach rund einem Jahrzehnt in der Jugend von Atalanta nach Dortmund gewechselt war. Die Italiener werfen dem Bundesligisten vor, sich beim Transfer des Angreifers nicht korrekt verhalten zu haben und sehen darin bis heute einen Vertrauensbruch. Atalanta-Präsident Antonio Percassi formulierte seine Kritik deutlich bei Sky Italia: „Es hat an Respekt gemangelt. Es ist bedauerlich, dass ein Verein dieser Größenordnung die Angelegenheit nicht klären will.“

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Foto: IMAGO

In Dortmund reagiert man auf die Vorwürfe gelassen und verweist auf die Einhaltung aller Vorschriften. Ricken betonte: „Das war ein Transfer eines Minderjährigen. Da gibt es klare Regularien. Es muss alles dokumentiert werden. Das haben wir sehr umfangreich gemacht. Die FIFA hat uns das bestätigt, dass alles korrekt war.“ Entsprechend überrascht zeigen sich die Verantwortlichen über die erneute Diskussion, zumal Inácio bereits seit eineinhalb Jahren für den BVB spielt.

Sportlich hat Dortmund derzeit die besseren Karten. Nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel reist der Bundesligist mit guten Chancen auf das Achtelfinale zum Rückspiel nach Bergamo. Doch unabhängig vom sportlichen Ausgang dürfte das Verhältnis zwischen beiden Vereinen durch den Fall Inácio vorerst belastet bleiben.

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