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·3. Februar 2026

Härtel-Nachfolger: Christoph Dabrowski neuer Trainer in Aue

Artikelbild:Härtel-Nachfolger: Christoph Dabrowski neuer Trainer in Aue

Nur drei Tage nach dem Aus von Jens Härtel hat der FC Erzgebirge Aue am Dienstag mit Christoph Dabrowski seinen neuen Cheftrainer vorgestellt. Der 47-Jährige soll die Veilchen in den verbleibenden 16 Spielen vor dem Abstieg retten. Zur Vertragslaufzeit machte der Klub keine Angaben.

Unter Tarnat bereits in Hannover

Dass die Wahl der Sachsen auf Dabrowski fallen würde, hatte sich in den letzten Tagen bereits angedeutet. Schließlich kennt Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat den gebürtigen Polen bereits aus gemeinsamen Zeiten in Hannover. Bei den Niedersachsen liefen beide zunächst als Spieler auf, ehe sie nach ihrer aktiven Karriere in den Nachwuchs wechselten. Tarnat fungierte dabei als NLZ-Leiter, Dabrowski arbeitete als Trainer. Über die U17, U19 und U23 arbeitete sich der 47-Jährige zu den Profis hoch, die er im Dezember 2021 erst interimsweise und dann dauerhaft übernahm. Ein halbes Jahr lang blieb Dabrowski im Amt und rettete die 96er vor dem Abstieg aus der 2. Liga, ehe sich die Wege nach 21 Spielen zum Saisonende trennten. Auch Tarnat musste gehen.


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Während dieser zum FC Bayern München wechselte, führte Dabrowskis Weg zu Rot-Weiss Essen, das er nach dem Aufstieg in die 3. Liga übernahm und zum Klassenerhalt führte. In der Saison 2023/24 spielte RWE lange oben mit und wurde am Ende Siebter. Nachdem sich der Erfolg in der Spielzeit darauf nicht mehr eingestellt hatte, musste der 47-Jährige im Dezember 2024 gehen. Insgesamt stand Dabrowski in 111 Partien an der Seitenlinie und konnte dabei einen Punkteschnitt von 1,49 verbuchen.

"Müssen jetzt alles Kräfte zu bündeln"

Neben der Tatsache, dass er Tarnat und auch Co-Trainer Lars Fuchs bereits aus Hannover kennt und auch Erfahrungen im Abstiegskampf der 2. Bundesliga und 3. Liga gesammelt hat, dürfte auch das bevorzugte Spielsystem des 47-Jährigen den Ausschlag für seine Verpflichtung gegeben haben. Bei RWE ließ er meist in einem 4-2-3-1 spielen, auch Jens Härtel hatte bei den Veilchen zuletzt auf diese Formation gesetzt. Entsprechend ist keine Umstellung nötig. "Mir war es wichtig, einen Trainer zu haben, von dem ich weiß, wie man mit den Leute arbeitet", erklärte Tarnat bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des 47-Jährigen am Dienstagmittag. Es gehe nun darum, "so schnell wie möglich Punkte zu holen".

Härtel war am Samstag nach der 1:3-Niederlage gegen den TSV Havelse nach etwas mehr als einem Jahr freigestellt worden, nachdem er aus 41 Spielen nur 43 Punkte geholt hatte. Erstmals auf der Bank sitzen wird Dabrowski am Samstag im Kellerduell gegen den 1. FC Saarbrücken, der momentan einen Punkt und einen Platz vor den Veilchen am rettenden Ufer steht. "Ich freue mich hier zu sein und in einer schwierigen Situation Verantwortung zu übernehmen", sagte Dabrowski, der bereits am Samstagabend angereist war. "Wir müssen jetzt alles Kräfte zu bündeln, um den Verein in der Liga zu halten."

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