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·2. August 2026

„Hätte ihn auch ausgewählt“ – Poulsen spricht über Verlust der Kapitänsbinde

Artikelbild:„Hätte ihn auch ausgewählt“ – Poulsen spricht über Verlust der Kapitänsbinde

Der HSV beantwortete am gestrigen Samstag die Kapitänsfrage. Nicolai Remberg wird das Amt in der neuen Saison innehaben. 

Bereits am Samstag zur Saisoneröffnung gegen Everton führte er die Hanseaten auf den grünen Rasen, konnte die unglückliche 1:2-Niederlage aber nicht verhindern. Der defensive Mittelfeldspieler folgt auf Yussuf Poulsen, der im vergangenen Sommer umgehend nach seiner Verpflichtung aus Leipzig zum Kapitän ernannt worden war. Aufgrund vieler Verletzungen absolvierte er lediglich 16 Pflichtspiele – davon eines in der Startelf – und konnte die Rolle nur bedingt ausfüllen.


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Trotzdem genießt der für jeden Spieler ein offenes Ohr habende Poulsen innerhalb des Teams ein hohes Ansehen. Als Stellvertreter von Remberg wurde er allerdings nicht berücksichtigt. Das Trainerteam um Merlin Polzin entschied sich stattdessen für Albert Sambi Lokonga und Nicolás Capaldo, der schon in der abgelaufenen Spielzeit als Vize-Kapitän fungierte und angesichts des regelmäßigen Fehlens von Poulsen in mehr als der Hälfte der Ligapartien die Chefrolle übernahm.

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Foto: Getty Images

Poulsen soll Nachfolger Remberg unterstützen

Angesprochen auf die Kapitänswahl fand der Däne viele lobende Worte für seinen Nachfolger (via Bild): „Ich bin froh, dass Rambo die Binde hat. Er ist als Leader und Kapitän die Zukunft des HSV. Wenn ich Trainer wäre, hätte ich ihn auch ausgewählt.“ Poulsen habe sich über die Entscheidung lange mit Polzin ausgetauscht. „Ich halte sie für richtig“, bilanzierte er knapp.

Auch ohne Kapitänsbinde wird der Angreifer beim HSV weiter eine Führungsrolle einnehmen. Im aktuellen Kader weist er mit weitem Abstand die meisten Bundesliga-Spiele auf, was auch Polzin bewusst ist. Poulsen helfe Remberg, Lokonga und Capaldo sowie dem gesamten Team „mit seiner unglaublichen internationalen Erfahrung“, betonte er in der Vereinsmitteilung.

Der Beschluss des Trainerteams – zumindest auf dem ersten Blick als Degradierung anzusehen – dürfte beim Routinier keine Spuren hinterlassen. Gegen Everton trat er zwar rund um das gegnerische Tor kaum in Erscheinung, lieferte aber eine engagierte Vorstellung ab. Darüber hinaus kam Poulsen erstmals in der laufenden Vorbereitung über eine ganze Halbzeit zum Zug. Der nächste Schritt der in Absprache mit den Medizinern vorgenommen gezielten Belastungssteigerung, die dazu führen soll, dass Poulsen – dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft – auf dem Spielfeld zukünftig wesentlich größeren Einfluss nimmt.

Foto: IMAGO

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