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·3. Juni 2026

Haiti deklassiert Neuseeland - und Social-Media-Star Payne

Artikelbild:Haiti deklassiert Neuseeland - und Social-Media-Star Payne

Die All Whites verlieren in Fort Lauderdale klar gegen Haiti. TikTok-Star Tim Payne wird zur Pause ausgewechselt, am Samstag wartet England in Tampa.

Am Dienstag wurde es sportlich ernst für Tim Payne, die Fußball-WM rückt immer näher - und natürlich war auch der Mann dabei, der für Paynes rasanten Aufstieg im Internet verantwortlich ist. TikTok-Gigant Valen Scarsini saß auf der Tribüne, filmte den Rechtsverteidiger Neuseelands. Und dokumentierte eine ziemliche Klatsche: In Fort Lauderdale verloren die "All Whites" gegen Haiti mit 0:4 (0:1).


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Payne ist Profi bei Wellington Phoenix, er war vergangene Woche vom argentinischen Internet-Star Scarsini als "unbekanntester" Spieler der WM auserwählt worden. "El Scarso" rief dann dazu auf, Payne zu mehr Followern zu verhelfen. Damit löste er eine wahre Online-Explosion des Interesses aus.

Nur gut 4000 Follower zählte Payne ursprünglich, am Mittwoch stieg die Zahl nun auf über 4,7 Millionen. Nur noch 600.000 Abonnenten mehr, und Payne hätte genauso viele Follower wie Neuseeland Einwohner - rund 5,3 Millionen.

Scarsini war am Dienstag selbst im Stadion und filmte Payne, der die Aufmerksamkeit als "ziemlich verrückt" bezeichnete. Die Aufnahmen des zur Halbzeit ausgewechselten Verteidigers teilte er in den sozialen Netzwerken. Am kommenden Samstag absolviert Neuseeland seine Generalprobe, die noch etwas schwieriger werden dürfte: In Tampa geht es gegen England.

Der haitianische Torhüter Josué Duverger vom Oberligisten FC Cosmos Koblenz kam am Dienstag indes vor Tausenden von haitianischen Fans nicht zum Einsatz. Miami beherbergt die weltweit größte haitianische Diaspora-Gemeinde, und ganz Südflorida war in ein Meer aus Rot und Blau getaucht. Auf Unterstützung von Fans aus der Heimat wird das Team aus der Karibik jedoch verzichten müssen.

Seit Juni 2025 gilt in den USA eine Einreisesperre für Bürger aus Haiti und aus elf weiteren Ländern. In der Mitteilung des Weißen Hauses hieß es damals, die Maßnahmen seien nötig, "um den Terrorismus zu bekämpfen und die nationale Sicherheit zu gewährleisten".

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