Hamann-Klartext: Was Werder Bremen im Abstiegskampf fehlt | OneFootball

Hamann-Klartext: Was Werder Bremen im Abstiegskampf fehlt | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90PLUS

90PLUS

·22. Februar 2026

Hamann-Klartext: Was Werder Bremen im Abstiegskampf fehlt

Artikelbild:Hamann-Klartext: Was Werder Bremen im Abstiegskampf fehlt

Eine sorgenfreie Saison, das war das, was sich die Verantwortlichen von Werder Bremen für die Spielzeit 2025/26 vorgestellt hatten. Aktuell stehen die Grünweißen aber auf dem Relegationsplatz und müssen unter dem neuen Trainer Daniel Thioune schnell in die Spur zurückfinden. 

Der neue Coach verlor mit seiner Mannschaft nach der ersten Einheit mit 0:1 in Freiburg, es folgte ein 0:3 gegen den FC Bayern. Nun, im direkten Duell mit dem FC St. Pauli im Kampf um den Klassenerhalt, muss Werder mehr zeigen. Und zeigen, dass man unter Thioune jetzt in der Trainingswoche Fortschritte gemacht hat.


OneFootball Videos


Es gibt dabei gleich mehrere Elemente, in denen man sich verbessern muss. Das sieht auch Dietmar Hamann, Sky-Experte und ehemaliger Nationalspieler des DFB, so.

Hamann spricht über Werder-Probleme

„Das Problem ist, dass sie zu wenig Tore schießen. Sie haben vorne viel zu wenig Durchschlagskraft und erzielen kaum Tore durch Standards, das ist ihre Achillesferse und deshalb ist die Situation gefährlich“, so Hamann. 

„Wenn du unten stehst, ist der Druck anders als oben“, erklärt Hamann. „Die Bremer müssen jetzt zeigen, dass sie beißen können. Das ist im Tabellenkeller gefragt. Wolfsburg hat zuletzt gut gespielt und in Leipzig einen Punkt geholt. St. Pauli hat gegen Stuttgart gezeigt, dass sie beißen können, die Bremer sind den Beweis schuldig.“

Artikelbild:Hamann-Klartext: Was Werder Bremen im Abstiegskampf fehlt

Foto: Imago

Werder will schon gegen St. Pauli zeigen, dass man Fortschritte gemacht hat. Für Hamann ist aber nicht nur der spielerische Ansatz entscheidend, auch das Personal monierte er. „Jens Stage (6 Treffer) ist ihr bester Torschütze, wie letztes Jahr schon, aber Keke Topp (1 Tor) ist den Beweis noch schuldig, dass er ein Bundesligastürmer ist, und Justin Njinmah (4 Treffer) braucht zu viele Chancen“, zählt Hamann auf. Werder habe weiterhin „sehr gute Spieler abgegeben, aber es nicht geschafft, diese auch nur annähernd zu ersetzen.“

Impressum des Publishers ansehen