Hamburg versinkt im Schnee: Flüchtet der HSV ins Ausland? | OneFootball

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·3. Januar 2026

Hamburg versinkt im Schnee: Flüchtet der HSV ins Ausland?

Artikelbild:Hamburg versinkt im Schnee: Flüchtet der HSV ins Ausland?

Am gestrigen Freitag absolvierte der HSV seinen Trainingsauftakt – jedoch nicht in der geplanten Form.

Denn auch der Volkspark wurde vom starken Schneefall vereinnahmt. Die Rasenplätze waren daher nicht bespielbar, sodass die Hamburger Profis auf den Kunstrasenplatz hinter dem Campus auswichen. „Wir in Hamburg sind ja immer überrascht, wenn Schnee fällt und er dann nicht um elf Uhr schon wieder weg ist“, sagte Trainer Merlin Polzin mit einem Lächeln (via Mopo).


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Der plötzliche Wintereinbruch dürfte aber dennoch nicht seinen Vorstellungen entsprechen. Dem HSV verbleibt nämlich ohnehin nur eine knappe Woche, um sich auf das erste Pflichtspiel beim SC Freiburg vorzubereiten. Diese sollte bestmöglich gestaltet werden. Unter den aktuellen Witterungsbedingungen erscheint die Umsetzung jedoch schwierig. „Wir prüfen natürlich alles, was jetzt Sinn macht, und sind in engem Austausch“, betonte Polzin.

HSV will auf eigener Anlage bleiben

Ein kurzfristiges Trainingslager im Ausland – wie es fünf Ligakonkurrenten in Spanien oder Portugal durchführen – gilt dennoch weiter als unrealistisch. „Wir wollen eigentlich zu 100 Prozent hier bleiben. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir den Reisestress nicht haben wollen“, erklärte Polzin. Alleine durch An- und Abreise würden nämlich gleich zwei Trainingstage verloren gehen, was einem Trainer bei der kurzen Vorbereitungszeit gleich doppelt schmerzt.

Darüber hinaus seien die meisten gut zu erreichenden Quartiere bereits belegt. So käme auch eine Reise nach Mallorca nicht in Frage. Dort trainierte der HSV bereits im April und August unter besten Bedingungen. Polzin baut derweil auf eine schnelle Verbesserung der Wetterlage, sodass er mit seiner Mannschaft wieder auf dem Rasenplatz trainieren kann – und bestens gerüstet für die 19 anstehenden Ligaspiele auf dem Weg zum Klassenerhalt ist.

Foto: IMAGO

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