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·12. August 2026
Hamburg vor Abschluss des 7-Millionen-Euro-Deals um Fabio Baldé

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·12. August 2026

Der Hamburger SV bereitet sich darauf vor, mit Eigengewächs Fabio Baldé Kasse zu machen, während der Bundesligist den Offensivbereich, der vor etwas mehr als einem Jahr den Aufstieg sicherte, weiter umfassend umbaut. Laut Sport Bild steht Baldé kurz vor einem festen Wechsel zum Ligue-1-Klub Racing Straßburg und reiste am Mittwoch nach Frankreich, um die letzten Schritte des Transfers abzuschließen.
Der 21-Jährige könnte dem HSV eine Ablösesumme von mehr als 7 Mio. Euro einbringen, wobei zusätzliche Bonuszahlungen das Gesamtpaket noch erhöhen könnten. Der Deal wäre ein äußerst bedeutendes Transfergeschäft für einen Spieler, der im Sommer außerhalb von Merlin Polzins voraussichtlicher Startelf stand.
Baldé kam in der vergangenen Bundesliga-Saison nur auf 16 Einsätze, stand dreimal in der Startelf und verbuchte in 440 Minuten ein Tor und eine Vorlage. Anhaltende Fitnessprobleme verhinderten zudem, dass er in diesem Sommer in einem einzigen Testspiel zum Einsatz kam.
Baldés erwarteter Abgang kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem sich der HSV auch von einem weiteren Flügelspieler trennen will, der eng mit der Rückkehr des Klubs in die Bundesliga verbunden ist. Jean-Luc Dompé wurde mitgeteilt, dass er sich einen neuen Verein suchen soll, und er wurde nicht in den Kader für das Trainingslager des HSV berufen. Die Umstände der beiden Abgänge unterscheiden sich jedoch deutlich.
Baldé ist weiterhin ein junges Eigengewächs, dessen Potenzial Hamburg trotz seiner begrenzten Bundesliga-Rolle eine beträchtliche Ablösesumme einbringen könnte. Dompé hingegen war eine der wichtigsten Offensivfiguren im Aufstiegskampf des HSV und geht nach vier Jahren, 113 Pflichtspielen, 18 Toren und 33 Vorlagen.
Get German Football Newshatte Baldé und Dompé bereits als zwei Offensivoptionen aus der Aufstiegssaison identifiziert, deren Rollen nach der Rückkehr des HSV in die Bundesliga unter Druck geraten würden. Die folgende Saison beschleunigte diesen Wandel.
Als der HSV im Januar Alexander Røssing-Lelesiit durch eine Verletzung verlor, GGFNwies darauf hin, dass Dompé mit Fitnessproblemen zu kämpfen hatte, während Baldé sich auf Bundesliga-Niveau noch nicht dauerhaft etablieren konnte.
Nun scheinen beide vor dem Abschied zu stehen.
Dompés Situation hat zusätzlich eine disziplinarische Komponente. Der französische Flügelspieler wurde im Januar nach einem weiteren Verkehrsdelikt vorübergehend suspendiert, ein Fall, über den Get German Football Newsberichtete, als der HSV ihn aus dem Trainings- und Spielbetrieb der ersten Mannschaft nahm.
Polzin hat nun bestätigt, dass die Episode das Verhältnis zwischen Spieler und Verein belastet hat, auch wenn der HSV die aktuelle Entscheidung offiziell vor allem mit sportlichen Überlegungen begründet.
„Wir haben bereits am Ende der Saison mit ihm darüber gesprochen, was uns nicht so gefallen hat und was wir ändern wollten“, erklärte Polzin. „Es gab nicht den einen ausschlaggebenden Grund. Es ist die Summe daraus, dass wir etwas verändern wollen. Wenn es am Ende nicht zusammenpasst, hat er nichts davon und wir auch nicht.“
Der HSV-Cheftrainer war besonders enttäuscht darüber, dass aus seiner Sicht nach dem Vorfall im Januar die notwendige Einsicht fehlte.
„Natürlich hat sich unser Verhältnis zu ihm nach den Vorfällen im Januar auch verändert, auch wegen der fehlenden Einsicht seinerseits uns und der Mannschaft gegenüber“, sagte Polzin. „Es ist kein schönes Gefühl, wenn man ihn öffentlich verteidigt, aber das Gefühl hat, dass von der anderen Seite nichts kommt.“
Polzin würdigte dennoch Dompés Beitrag zur Rückkehr des Klubs in die höchste Spielklasse.
„Wir haben ihm auch gesagt, dass wir ohne ihn jetzt nicht mehr hier als Trainer sitzen würden“, fügte er hinzu. „Aber ohne uns wäre er kein Bundesligaspieler geworden. Wir haben beide davon profitiert und am Ende auch beide darunter gelitten.“
Dompés Vertrag läuft noch bis 2027. Ein konkretes Ziel hat sich bisher nicht abgezeichnet, doch der HSV soll damit rechnen, vor Transferschluss eine Lösung zu finden.
Die gleichzeitigen Abgänge von Baldé und Dompé sind Teil eines deutlich größeren Umbruchs in der Offensive. Ransford Königsdörffer ist nach Mainz gewechselt, Robert Glatzel hat sich Wolfsburg angeschlossen und Damion Downs ist nach seiner Leihe nach Southampton zurückgekehrt.
Patson Daka ist bereits angekommen und traf bei der jüngsten 1:2-Testspielniederlage gegen Everton, doch Polzin hat klargemacht, dass der HSV noch einen weiteren Mittelstürmer verpflichten will.
„Wir brauchen Jungs, die vorneweg marschieren, die als Zielspieler dienen können, die bereits bewiesen haben, dass sie Tore machen können, die Tempo haben und Tiefenläufe anbieten“, sagte Polzin. „Gleichzeitig müssen sie im Strafraum körperliche Präsenz mitbringen.“
Neben Daka bieten derzeit Yussuf Poulsen und Nachwuchsspieler Otto Stange Optionen im Zentrum. Die erwartete Ablösesumme für Baldé dürfte Sportdirektor Costa nun zusätzlichen finanziellen Spielraum geben, um den Kader weiter umzubauen.
Kaum mehr als ein Jahr nach der endgültigen Rückkehr des HSV aus der 2. Bundesliga scheinen sich nun zwei Flügelspieler aus der Aufstiegsmannschaft auf sehr unterschiedliche Abgänge zuzubewegen.
Dompé steht offenbar vor dem Abschied, nachdem er bereits eine prägende Rolle bei der Rückkehr des Klubs in die Bundesliga gespielt hat. Baldé geht als nicht ausgeschöpftes Akademie-Talent, dessen Verkauf dennoch helfen könnte, die nächste Phase von HSVs Versuch zu finanzieren, sich dort zu etablieren.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































