Hamza Abdelkarim, der ablösefreie Neuner, der Barça hoffen lässt | OneFootball

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·21. August 2026

Hamza Abdelkarim, der ablösefreie Neuner, der Barça hoffen lässt

Artikelbild:Hamza Abdelkarim, der ablösefreie Neuner, der Barça hoffen lässt

Der junge Ägypter Hamza Abdelkarim begeistert in der Saisonvorbereitung und wirft eine unbequeme Frage auf: Muss Barça wirklich ein Vermögen für eine Nummer 9 ausgeben?

Wenn einem großen Klub ein Stürmer fehlt, ist die fast automatische Reaktion, auf dem Markt nach einem großen Namen zu suchen. Und der FC Barcelona, einer der Größten unter den Großen, entkommt dieser Logik nicht. Kommt kein Transfer über 120 Millionen im Geschenkpapier daher, macht sich sofort das Gefühl breit, dass etwas falsch gemacht wurde. Dazu kommt eine sehr typische Angewohnheit: zu glauben, dass eine „9“ nur dann etwas wert ist, wenn ihr Name teuer klingt. Und ihr Gehalt noch mehr.

Mitten in diesem Lärm hat sich Hamza Abdelkarim immer mehr in den Vordergrund gespielt, ohne dass das jemand wirklich erwartet hätte. Er ist achtzehn Jahre alt, hat einen ägyptischen Pass, eine gute Größe und einen linken Fuß. Außerdem hat er eine kuriose Angewohnheit: Er erzielt seine Tore gleich paarweise. In dieser Saisonvorbereitung steht er bereits bei vier Treffern, verteilt auf einen Doppelpack gegen Birmingham und je ein Tor gegen Basel und seinen ehemaligen Klub Al-Ahly. All das hat er geschafft, ohne zuvor auf irgendeiner Liste gewünschter Neuzugänge aufzutauchen.


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Hamza ist nicht Julián Álvarez

Niemand verlangt, dass Hamza Julián Álvarez ist oder an Haaland, Kane oder Mbappé erinnert. Diese Namen gehören zu einer völlig anderen Marktkategorie. In der nächsten, der vernünftigen, ergibt sein Fall erst richtig Sinn. Fast jeder der zwanzig besten Angreifer des Kontinents würde in diesem Kader gut funktionieren. Barça selbst macht aus Talent mit Leichtigkeit Tore. Umgeben von Spielern wie Lamine Yamal, Raphinha, Anthony Gordon, Fermín López, Karim Adeyemi, Pedri oder Rodri ist es schwer, am Ende nicht wenigstens eine Chance zu verwerten.

Die Mannschaft erspielt sich ständig gefährliche Situationen. Was sie braucht, ist jemand, der ihnen vertraut und sie im Strafraum verwertet. Genau da beginnt Hamza zu überzeugen: Er bewegt sich wie ein klassischer Vollstrecker, läuft den ersten Pfosten gut an und weiß auch am zweiten zu warten. Außerdem hat er ein besonderes Gespür dafür, zu ahnen, wohin der Ball kommen wird. Das Tor gegen Basel erklärt dieses Profil ziemlich gut: eine Flanke in den weiter vom Tor entfernten Raum und ein Bein, das bereit ist, einen Abpraller ins Netz zu drücken.

Hamza hat noch viel Luft nach oben

Natürlich hat er noch Verbesserungspotenzial. Weit weg vom Strafraum muss er sein Zusammenspiel mit den Mitspielern verfeinern und die Bewegungsabläufe von Hansi Flick besser verstehen. Das Beruhigende ist, dass diese Defizite mit fehlender Erfahrung zu tun haben. Nicht mit der Einstellung oder dem Torhunger, den er bereits von Natur aus mitbringt.

Bleibt allerdings die unbequeme Frage: Ergibt es Sinn, viel Geld in einen Stürmer ohne nachgewiesene Laufbahn zu investieren? Nichts garantiert, dass er besser abliefert als dieser Junge aus Kairo. Es wirkt zumindest vernünftig, ihm Minuten zu geben und sein tatsächliches Potenzial zu prüfen. Mit dem Wechsel von Ferran Torres zu PSG ist in Barcelonas Angriff eine Lücke frei geworden. Und nach allem, was bislang zu sehen war, hat Hamza reale Chancen, sie zu füllen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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