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·24. Mai 2026

Handballerinnen verlieren in Blomberg – Entscheidung im Meisterschaftskampf vertagt

Artikelbild:Handballerinnen verlieren in Blomberg – Entscheidung im Meisterschaftskampf vertagt

PersonalRechtzeitig zum Saisonfinale hatte Trainer Henk Groener einen fast kompletten Kader zur Verfügung. Die wichtigste Personalie dabei: Torfrau Sarah Wachter war wieder dabei. Die Nationalkeeperin war bereits vor einer Woche im Hinspiel zu Beginn und in der Schlussminute aufgelaufen. Nicht zum Kader gehörte wie in der Vorwoche Alicia Langer. Auch die Langzeitverletzten Lois Abbingh und Lena Hausherr fehlten.

SpielverlaufDie Rahmenbedingungen in der Blomberger Halle an der Ulmenallee waren optimal: die Halle voll bis unters Dach, es war laut und die Atmosphäre hitzig. 150 Dortmunder Fans trommelten und sorgten für eine begeisternde Stimmung. Blomberg startete mit der Gewissheit, in dieser Saison noch kein einziges Spiel vor heimischer Kulisse verloren zu haben. Dortmunds Abwehr bekam Nieke Kühne zunächst nicht in den Griff. Nach einer Viertelstunde war Blomberg auf drei Tore davongezogen. Doch der BVB fing sich. Mit Hereinnahme von Melinda Szikora ins Tor kam mehr Sicherheit in die Abwehr, und der Innenblock mit Emma Olsson und Dana Bleckmann fand auch Lösungen gegen Nieke Kühne. In der 26. Minute schaffte Alina Grijseels zum ersten Mal den Ausgleich zum 12:12. Danach erhöhte die starke Dana Bleckmann auf 13:12 und erzielte den 14:13-Halbzeitstand.


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Die letzten zehn Minuten waren schließlich ein einziges Hin und Her. Mal führte der BVB mit einem Tor, mal die HSG. So ging es bis 60 Sekunden vor Schluss. Der BVB hatte beim Stand von 27:27 Ballbesitz. Zehn Sekunden vor Schluss versuchte Alina Grijseels auf der linken Seite den Durchbruch, wurde aber gestoppt. Statt eines Siebenmeters für den BVB bekam Blomberg den Ball und schaffte zwei Sekunden vor Schluss den Siegtreffer zum 28:27.

Alina Grijseels: „Fast 45 Minuten haben wir alles richtig gut gemacht. Die letzten 15 Minuten waren natürlich unglücklich. Wir hatten auf die offensive Abwehr mit Nieke Kühne und auf das Sieben-gegen-sechs keine richtige Antwort. Wir haben vier Tore Vorsprung schnell verspielt, danach wird es hektisch und plötzlich ist auch die Halle wieder laut. Und die letzte Situation beim Stand von 27:27 habe ich naturgemäß etwas anders gesehen als die Schiedsrichter. Für mich war es ein Foul, ich bin komplett aus der Balance gekommen. Statt einem Siebenmeter für uns haben wir dann das Gegentor zum 27:28 kassiert. Jetzt erholen wir uns und werden am kommenden Sonntag erneut angreifen.“

AusblickDie Borussinnen müssen am kommenden Sonntag (31.5.) um 16:30 Uhr erneut in Blomberg zum Entscheidungsspiel antreten. Danach geht es in die Sommerpause. Am 22. August steht im SAP-Garden in München der Supercup auf dem Programm.

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