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·8. Januar 2026
Hansa Rostock: Tim Krohn vor Ausleihe in die Regionalliga?

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Auf dem Weg zur geplanten Verkleinerung des Kaders steht der F.C. Hansa Rostock offenbar vor dem ersten Schritt. Nach Angaben von "sport.de" soll Tim Krohn "aller Voraussicht nach" bis zum Ende der Saison an einen Viertligisten verliehen werden.
Um welchen Verein es sich dabei handelt, ist noch nicht bekannt. Bereits im Sommer stand ein Leihgeschäft zu einem Viertligisten im Raum, unter anderem der FC Eilenburg hatte Interesse bekundet. Zumal Trainer Kevin Rodewald den Angreifer noch aus seiner Zeit bei der zweiten Mannschaft des F.C. Hansa kennt. Krohn lehnte ein Leihgeschäft jedoch ab, blieb in Rostock und wollte sich dem großen Konkurrenzkampf stellen.
Das klappte jedoch nicht. Zwar durfte Krohn immerhin zehnmal ran, zur Startelf gehörte er allerdings in keinem Spiel. Selbst, als zwischenzeitlich fast alle Angreifer verletzungsbedingt ausgefallen waren, kam der 20-Jährige nur von der Bank. Eine Torbeteiligung gelang ihm nicht.
Dass Krohn aber weiß, wo das Tor steht, stellte er im Landespokal unter Beweis. In nur drei Spielen brachte der Angreifer den Ball elfmal über die Linie. Anfang September war Krohn gar ein Fünferpack gelungen. Entsprechend erscheint ein Leihgeschäft, um Spielpraxis zu sammeln, durchaus sinnvoll, da auch in der Rückrunde an Ryan Naderi, Emil Holten, Andreas Voglsammer und David Hummel wohl kein Vorbeikommen sein wird.
"Für seine Entwicklung ist es besser, regelmäßig auf höherem Niveau als in der Oberliga zu spielen", sagt Sportdirektor Amir Shapourzadeh in der "Bild"-Zeitung über den Angreifer, der bereits seit 2017 im Verein und ist einen Vertrag bis 2027 besitzt. "Ich glaube, ihm würde eine Veränderung guttun."
Neben Krohn gelten auch Dario Gebuhr, der die Verantwortlichen bereits über seinen Wechselwunsch informiert haben soll, Dominik Lanius (seit Sommer 2024 ohne Einsatz) und Albin Berisha als Wechselkandidaten. Letzter ist bereits seit einem Jahr außen vor und trainiert auch nicht mehr mit der Mannschaft. Zuletzt soll der Stürmer, der noch bis 2027 unter Vertrag steht, mehrere Angebote abgelehnt haben.
"Der Spieler muss selbst entscheiden, ob er seinen Vertrag aussitzt oder einfach Fußball spielen möchte", sagt Shapourzadeh, der "proaktiv auf die Jungs zugegangen" sei, "die es schwieriger haben". Es gebe konkrete Anfragen und Gespräche. "Aber es gibt nichts, wo ich sage, das passiert morgen oder übermorgen." Das könnte sich in Kürze ändern.









































