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·14. März 2026

Hansa zerlegt Duisburg, VfL baut Platz 1 aus, RWE ist Dritter

Artikelbild:Hansa zerlegt Duisburg, VfL baut Platz 1 aus, RWE ist Dritter

Kantersieg für Hansa Rostock im Topspiel! Mit 5:1 setzte sich die Kogge gegen den MSV Duisburg durch. Ebenfalls zu einem klaren Erfolg kam der VfL Osnabrück, der Waldhof Mannheim mit 4:1 besiegte und damit die Tabellenführung weiter ausbauen konnte. Auf Platz 3 steht nun Rot-Weiss Essen, das Erzgebirge Aue mit 4:2 bezwang. Saarbrücken und Regensburg trennten sich derweil mit einem 1:1 im Tabellenkeller. Havelse drehte einen 0:2-Rückstand gegen Köln zu einem 3:2-Sieg.

Rostock 5:1 Duisburg: Kogge nutzt Abwehrfehler eiskalt aus

Topspiel an der Ostsee! Mit sieben Punkten aus der Englischen Woche blieb die Hansa-Kogge an den Spitzenplätzen dran, die Duisburger waren im Gegenzug schon seit vier Spielen ungeschlagen. Und die Partie startete mit einem Ausrufezeichen der Hausherren – Bergh flankte unbedrängt in die Mitte, wo Holten ebenfalls alleine gelassen wurde, und schon führte die Kogge nach nur 76 Sekunden (2.). Anschließend startete Krauß alleine durch und prüfte Braune, wurde aber wegen einer Abseitsstellung doch noch zurückgepfiffen (5.). Der MSV biss sich jedoch in die Partie. Die Hansa-Abwehr verschätzte sich bei einem Abstoß, sodass Lobinger frei auf den Rostocker Kasten zulief – doch Gürleyen klärte in letzter Sekunde (11.). Danach scheiterte auch Sussek aus spitzem Winkel (15.) und an Uphoff (19.). Aber der MSV passte nicht auf: Lebeau führte einen Eckball schnell aus und zog ihn direkt auf den Kasten, wo die Kugel über Braunes Fäuste flutschte – und im Netz landete (21.). Die Zebras reagierten, indem der MSV in den Strafraum vorstieß, wo Coskun eine Flanke auf Meuer schlug, der das Spielgerät ebenfalls im Tor unterbrachte (22.). Dietze verpasste den nächsten Treffer, weil Braune die Kugel aus dem Toreck fischte (30.). Doch der MSV agierte in den Abwehraktionen viel zu fahrig. Dietze setzte sich in der Zentrale gegen Sussek durch und traf gegen den Lauf von Braune zum dritten Mal für Rostock (34.). Und Duisburg fiel plötzlich auseinander: Erst traf Sussek noch den Pfosten (41.), aber im Gegenzug lief Carstens Müller davon, woraufhin Braune noch auf der Linie klärte. Doch niemand bewachte Holten, der aus spitzem Winkel erneut einnetzte – 4:1 für Hansa (43.).


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Duisburg bemühte sich in der zweiten Hälfte um den schnellen Abschluss, aber einen ersten Abschluss von Noß parierte Uphoff (50.). Die anschließende Ecke kratzte Rostock zuerst von der Linie, dann war wieder Uphoff bei einem scharfen Schuss zur Stelle (51.). Der MSV drängte nach vorne, während sich Rostock auf die Defensive konzentrierte. So wurde es nicht mehr richtig gefährlich vor dem Hansa-Kasten – aber die Kogge erhöhte noch, weil Harenbrock einen Pass in den Rückraum von Kinsombi veredelte (74.). Die Messe war im Ostseestadion schon früh gelesen, sodass die Kogge nun unmittelbar an die Spitzengruppe anschließt – mit 50 Punkten steht Hansa auf Platz 5 nur noch einen Punkt hinter Duisburg, das erstmals in dieser Saison auf Platz 4 abrutscht.

Osnabrück 4:1 Mannheim: Meißners Doppelpack sorgt für Polster

Der VfL war bislang das beste Team der Rückrunde und ist als einzige Mannschaft in 2026 noch ungeschlagen im deutschen Profifußball. Die Lila-Weißen setzten auch direkt wieder offensiv an: Eine Hereingabe von Außen wurde in der Mitte geschickt zu Kehl durchgelassen, der die Kugel knapp über das Gebälk jagte (2.). In der Anfangsphase hatten die Osnabrücker weniger Ballbesitz, aber die besseren Chancen. Über Kehl und Meißner kam die Kugel zu Kopacz, der aber die Kugel beim Abschluss nicht richtig traf (9.). Das passierte dem Angreifer aber kein zweites Mal: Jonsson ließ einen Schuss nach vorne abprallen, woraufhin Kopacz am schnellsten reagierte und das Spielgerät in die Maschen jagte (12.). Der Waldhof erspielte sich keine Chancen, der VfL lauerte auf Fehler. Badjie zielte bei einem Konter auf die untere Ecke, aber der Ball flog knapp vorbei (24.). Dann sorgte Lohkemper für eine dicke Chance der Lila-Weißen, weil der Waldhof-Stürmer im Getümmel unfreiwillig an den Rücken von Jacobsen köpfte – knapp vorbei (36.). Aber auch die beste Gelegenheit der Mannheimer resultierte aus einem Fehler, weil zwischen Jonsson und Wagner die Abstimmung fehlte – Abifade legte in den Rückraum zu Michel ab, der am Tor vorbeischoss (40.).

Im zweiten Abschnitt dauerte es nicht lange, bis es wieder klingelte. Und zwar für Lila-Weiß: Erst rutschte der Ball glücklich zu Meißner durch, dann fälschte Kryeziu den Abschluss noch unhaltbar für SVW-Keeper Nijhuis ab – 2:0 (54.)! Der Torhüter hielt seine Mannschaft anschließend im Spiel, indem er sich bei einem Abschluss von Kehl ganz lang machte (58.). Aber der VfL zeigte sich unaufhaltsam, weil Kehl einmal mehr auf Meißner durchsteckte – Nijhuis parierte zwar, aber die Kugel sprang vom Knie des Stürmers trotzdem ins Tor (69.). Das Spiel war entschieden, aber der VfL erhöhte noch. Lesueur flankte in die Mitte, wo außer Fabinski niemand hoch stieg – und der Abwehrspieler vollstreckte ins lange Eck (84.). Mannheim betrieb noch Ergebniskosmetik, indem Lohkemper in letzter Sekunde noch eine Möglichkeit verwertete (90.+4). Es blieb ein deutlicher Heimsieg für den VfL, mit dem der Spitzenreiter sein Konto durch den fünften Sieg in Folge auf 58 Punkte ausbauen konnte – was bereits einen Vorsprung von fünf Zählern auf den ersten Verfolger bedeutet. Mannheim verweilt auf Platz 9 im Mittelfeld.

Essen 4:2 Aue: RWE übersteht Drangphase und jubelt über Platz 3

An der Hafenstraße am es zum Wiedersehen zwischen Rot-Weiss Essen und Ex-Coach Christoph Dabrowski, der mit den Veilchen an alter Wirkungsstätte um den letzten Strohhalm im Abstiegskampf kämpfte. Aber an der Hafenstraße war Aue zunächst die Unsicherheit anzumerken. Safi ging von der rechten Seite in den Strafraum und prüfte Männel früh (4.). Mit fortlaufender Spieldauer wurde Aue souveräner, aber RWE behielt die Spielkontrolle. Essen machte mehr und mehr Druck, woraufhin sich der Revierklub belohnte: Safi ging im Strafraum energischer zum Ball, der im Fünfmeterraum bei Müsel landete – und mit dem Rücken zum Tor netzte der Essener traumhaft per Hacke ein (28.). RWE nutzte das Momentum, um direkt zu erhöhen. Aue wollte zum Konter ansetzen, doch die Essener gingen resolut dazwischen. Aus der Distanz fasste sich Hofmann ein Herz und erzielte das 2:0 (32.). RWE spielte sich in einen Rausch und machte auch das dritte Traumtor, weil Janssen aus der Distanz unhaltbar abfeuerte (37.). Die Partie schien schon zur Pause entschieden, aber Aue meldete sich zurück. Ehlers zog im Strafraum einfach mal ab, der abgefälschte Schuss landete in den Maschen (45.+2).

Die Veilchen kamen anschließend auch motiviert aus der Kabine, während RWE in den Kontrollmodus schaltete. Und das rächte sich: Ein weiter Einwurf von Malone wurde in der Mitte zu Bär verlängert, der in der Luft stehend zum Anschluss einnickte (61.). Die Gäste aus dem Erzgebirge schöpften neuen Mut – und Günther-Schmidt setzte das Leder an den Pfosten, weil Golz noch mit einer Hand rettete (72.)! Aber RWE zog den Veilchen doch noch den Stecker: In der Mitte hatte Mizuta zu viel Raum und wurde zentral vor dem Tor passend angespielt, um den vierten Treffer zu markieren (81.). Der Revierklub musste kurz zittern, aber spielte die Partie am Ende souverän herunter. Durch den dritten Sieg in Folge klettert RWE auf Platz 3, während in Aue langsam Schicht im Schacht erreicht ist. Neun Zähler fehlen zum rettenden Ufer.

Saarbrücken 1:1 Regensburg: Pick kontert Eichinger

Argirios Giannikis musste seine erste Niederlage als FCS-Coach am Ende der letzten Woche hinnehmen. Und SSV-Trainer Michael Wimmer? Der war gar nicht mehr da, sodass Interimscoach Raychouni einmal mehr seine Erfolgsquote unter Beweis stellen durfte. Die erste Möglichkeit erspielte sich jedoch Saarbrücken, denn ein Kopfball von Brünker ging nur knapp neben den Pfosten (2.). Die Partie bewegte sich schnell auf Augenhöhe, bis Regensburg ein wenig das Zepter in die Hand nahm. Bauer setzte sich gegen drei Gegenspieler durch, woraufhin Menzel einen Abschluss aus der Ecke kratzen musste (14.). Kurz danach wurde Eichinger hoch angespielt, der den FCS-Keeper elegant überlupfte und die Führung erzielte (18.). Saarbrücken verpasste die direkte Antwort, weil Caliskaner am zweiten Pfosten gegen das Aluminium köpfte – allerdings aus Abseitsposition (20.). Glück dann für den Jahn, weil sich Bauer im eigenen Strafraum selbst an die Hand köpfte (25.). Der FCS kämpfte um den Ausgleich, aber Multhaup traf den Ball nicht richtig (43.) und Caliskaner fehlte freistehend die Überzeugung im Abschluss (44.). Und auch Gerhardt verhinderte kurz vor der Pause den Einschlag (45.+1).

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten startete Saarbrücken wieder den Vorwärtsgang. Caliskaner flankte auf den völlig freistehenden Brünker, aber Gebhardt störte rechtzeitig, sodass der FCS-Stürmer am Tor vorbeischob (52.). Elongo-Yombo steckte dann auf Pick durch, der noch einige Meter zum Tor machte und dann gefühlvoll zum Ausgleich in den Winkel schlenzte (65.). Der FCS hatte sich den Spielstand durch eine Vielzahl von Chancen verdient und drängte anschließend auch auf die Führung. Beide Teams fanden jedoch nicht mehr die entscheidenden Mittel, um das Kellerduell für sich zu entscheiden. Der FCS baut den Vorsprung auf Platz 16 damit auf neun Zähler aus, während Regensburg auf Platz 13 bereits zwölf Punkte vorne ist.

Havelse 3:2 Köln: TSV feiert Comeback nach 0:2

Unter der Woche verlängerte Viktoria Köln zufrieden den Vertrag mit Cheftrainer Marian Wilhelm. Auch Havelse hatte mit Semir Ferchichi eine gute Phase zum Jahreswechsel, doch seit sechs Spielen warteten die Niedersachsen schon wieder auf einen Sieg. Und es ging wieder nicht gut los für die Hausherren: Polster verzeichnete die erste Großchance (22.), doch im Gegenzug machte die Viktoria den ersten treffer. Handle nahm Maß vom linken Strafraumeck und traf perfekt in den Winkel (24.). Und die Kölner legten schnell nach, denn Zank steckte per Hacke auf Münst durch, der zum 2:0 traf (35.). Von Havelse war vor der Pause nichts zu sehen.

Auch mit dem Seitenwechsel agierte zunächst nur die Viktoria. Zank tauchte alleine vor Quindt auf, aber der Abschluss blieb zu ungenau (48.). Danach rettete der Querbalken gegen Duah (51.). Es spielte nur Köln, aber plötzlich traf Havelse. Sommer brachte eine Flanke in die Mitte, wo Boujellab sträflich frei zum Kopfball kam und den Anschlusstreffer durch die Hosenträger von Viktoria-Torwart Schulz erzielte (69.). Wenig später geschah das nächste Missgeschick aus Kölner Sicht, denn Sponsel wurde im Strafraum am ausgestreckten Arm getroffen – und den fälligen Elfmeter verwandelte Berger zum Ausgleich (78.). Aber damit noch nicht genug: In der Nachspielzeit lief der Konter über Müller, der Ilic erreichte und der Torjäger drehte die Partie mit dem dritten Treffer vollständig (90.+1). Havelse feierte das Comeback und schließt zumindest zu Ulm und Aue auf, aber der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt weiter zehn Punkte. Viktoria Köln belegt nach der dritten Pleite in Folge Platz 11.

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