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·31. August 2026
"Harte Entscheidung": Warum Kapitän Pfanne bei Hansa fehlte

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Während David Kopacz beim Auswärtsspiel des F.C. Hansa Rostock in Saarbrücken am Sonntagnachmittag nur zwei Tage nach seiner Verpflichtung direkt zur Startelf gehörte, fehlte Kapitän Franz Pfanne überraschend im Aufgebot. Trainer Daniel Brinkmann erklärte im Nachgang die Hintergründe.
Beim Saisonauftakt zunächst zweimal auf der Bank, im Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart dann über die vollen 90 Minuten auf dem Platz und in Saarbrücken erst gar nicht im Kader: Franz Pfanne hat in der noch jungen Saison schon alle Facetten eines Spielers erlebt. Ihn für die Partie beim FCS nicht für das Aufgebot zu nominieren, sei eine "harte Entscheidung" gewesen, die "einem sicherlich wehtut", wie Trainer Daniel Brinkmann bei der Pressekonferenz im Anschluss an das Duell sagte. Zumal er den 31-Jährigen "total schätzt" und ihn "bewusst zum Kapitän" gemacht habe.
"Allerdings gehört zur Wahrheit eben auch dazu, dass der zweite Innenverteidiger auf der Bank bei einer Viererkettenmannschaft eine relativ geringe Chance hat, reinzukommen." Statt Pfanne war Ahmet Gürleyen als Innenverteidiger für den Kader nominiert worden und in der Schlussphase auch zum Einsatz gekommen. Wie Brinkmann betonte, habe er sich dafür entschieden, einen weiteren Offensivspieler statt eines zusätzlichen Innenverteidigers mitzunehmen, "weil wir da größere Chancen auf einen Einsatz sehen".
Pfanne müsse damit nun "gut umgehen", betonte Brinkmann, kündigte aber auch, sich "nochmal viel Zeit" für ein Gespräch mit dem 31-Jährigen nehmen zu wollen. "Wir wollen ihn definitiv nicht verlieren." Ein Problemfeld wie beim MSV Duisburg, wo Kapitän Alexander Hahn zum Saisonstart ebenfalls nur auf der Tribüne saß, anschließend öffentlich ein "beschädigtes Vertrauensverhältnis" beklagte und den Verein nun verlassen will, soll nicht entstehen.
Die Gefahr sieht der Hansa-Coach aber auch nicht, "weil er jemand ist, der einfach immer weiter marschiert. "Und im Fußball können Dinge in zwei Wochen schon wieder ganz anders aussehen." Die Tür ist für Pfanne somit keineswegs zu. Schon in der letzten Saison war er nicht immer automatisch gesetzt, wobei er bislang nie auf der Tribüne Platz nehmen musste, wenn er nicht verletzt war. Wie der 31-Jährige mit der Situation umgeht, werden die nächsten Wochen zeigen.







































